Bundesministerin Schmied als Buchpatin der Österreichischen Nationalbibliothek

Lehrbuch von Kaiser Maximilian I. - Bildung vom Privileg zum heutigen Grundrecht

Wien (OTS) - Bundesministerin Dr. Claudia Schmied hat gestern im Rahmen des Gründungsfestaktes der Pädagogischen Hochschulen in der Österreichischen Nationalbibliothek den 14 neuen RektorInnen als besondere Überraschung die Buchpatenschaft über das Lehrbuch Kaiser Maximilians I. überreicht. Die um 1465 im Auftrag Kaiser Friedrichs III. nachweislich für die Erziehung des jungen Maximilian (1493 bis 1519 Kaiser) ausgeführte, reich illustrierte und bestens erhaltene Handschrift ist eine Rezeption eines um 1200 ausgeführten Grammatiklehrbuches von Alexander de Villa-Dei.

Das originelle Geschenk wurde von den RektorInnen begeistert aufgenommen und Bundesministerin Dr. Schmied betonte, dass sie sich freue "die Aktion Buchpatenschaft der Österreichischen Nationalbibliothek unterstützen zu können". Dieses Geschenk solle auch als Botschaft verstanden werden, denn anders als im
15. Jahrhundert, in dem ein Schulbuch und Bildung auf hohem Niveau ein Privileg für eine sehr dünne Schicht in der Bevölkerung war, sei dies heute ein Grundrecht, so Dr. Schmied. "Mein Ziel ist, dass wir unseren Kindern heute in der Schule dieselbe Aufmerksamkeit schenken, die im 15. Jahrhundert nur der zukünftige Kaiser erhielt", unterstrich die Bundesministerin.

Generaldirektorin Dr. Johanna Rachinger kann mit der Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, Dr. Claudia Schmied, eine weitere prominente Patin für die erfolgreiche Aktion Buchpatenschaft verzeichnen. www.onb.ac.at/about/nb/buchpatenschaft

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