SP-Haider: Energie AG darf kein gefundenes Fressen für ausländische Einkäufer werden!

EU schützt Energienetze vor Übernahme durch chinesische und russische Investoren

Linz (OTS) - Die EU läutet alle Alarmglocken und will jetzt mit einem Übernahmeverbot ihre Strom- und Gasleitungen vor dem Zugriff unliebsamer Investoren aus Drittländern wie China und Russland schützen. Heute soll in Brüssel darüber abgestimmt werden.
"Ganz Europa erkennt die Gefahr, nur in Oberösterreich drängt Schwarz-Grün mit unserer Stromversorgung an die Börse. Dabei weiß mittlerweile jeder, an der Börse gibt es keine Sicherheit gegen ungewollte Aktienkäufe!", zeigt SPÖ-Landeschef Erich Haider auf.

Bekanntlich sind russische und chinesische Staatsfonds seit längerer Zeit im Infrastruktur- und Energiebereich auf großer Einkaufstour. Die Energienetze in Europa sind dabei ein gefundenes Fressen für Gazprom & Co. Die EU zeigt sich ebenso seit geraumer Zeit besorgt, dass es dabei vor allem um strategische und politische Interessen geht. Derzeit werden von staatlich beeinflussten Fonds weltweit 2500 Milliarden Dollar verwaltet. Es wird angenommen, dass sich dieser Betrag bis zum Jahr 2015 verfünffacht. Vor allem durch die Wirtschaftsentwicklung in China und in Russland.

"Es gilt zu verhindern, dass Aktien der Energie AG internationalen Einkäufern in die Hände fallen! Da ist der geplante Börsegang ein Spiel mit dem Feuer. Schwarz - Grün sollte ihn daher aus Verantwortungsbewusstsein gegenüber Oberösterreich sofort stoppen", appelliert Erich Haider. "Passiert das nicht, gibt es nur ein probates Mittel dagegen: Unterschreiben gegen den Börsegang der Energie AG. Denn dann gibt es erneut politische Gespräche über die Zukunft unseres Stromversorgers im Landtag und in der Landesregierung".

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