Stimmungsbarometer "Meinl" - Image des Meinl-Mohren angekratzt

Wiener Neudorf (OTS) - Marketagent.com, Österreichs führendes Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut, präsentiert vor dem Hintergrund der Börsenturbulenzen rund um die Meinl European Land (MEL) ein aktuelles Stimmungsbarometer zur Traditionsmarke "Meinl". 502 Österreicher im Alter zwischen 14 und 59 Jahren wurden zu ihren Einstellungen rund um den Meinl-Mohren befragt. Ergebnis: Meinl hat in der Bevölkerung zwar ein angekratztes Image, profitiert aber nach wie vor von seinem langjährigen Renommee als Qualitätsanbieter im Lebensmittelbereich. Trotz der zuletzt besonders umfangreichen medialen Berichterstattung rund um die Meinl Bank, bringt die Mehrheit der Bevölkerung die Marke "Meinl" immer noch vor allem mit österreichischer Kaffeekultur in Verbindung. Die Meinl Bank selbst verfügt über eine eher geringe Bekanntheit. Knapp jeder zweite Österreicher hat auch heute noch ein sehr oder ein eher positives Bild von der Marke Meinl. Die Mehrheit ist jedoch der Meinung, dass die aktuelle Krise rund um die Meinl European Land Aktien dem Image Schaden zugefügt hat.

"Die Traditionsmarke "Meinl" hat in der Bevölkerung zwar ein angekratztes Image, der Name "Meinl" profitiert aber nach wie vor von seinem bisherigen Renommee. Meinl ist in Österreich vor allem gleichbedeutend mit österreichischer Kaffeekultur.", so Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com.

Aktuellen Studienergebnissen des Online Markt- und Meinungsforschungsinstituts zufolge assoziiert jeder zweite Österreicher spontan mit der Marke "Meinl" exzellenten Kaffee (52,4%). Jeweils jedem Zehnten kommen saftige Preise (11,0%), der charakteristische Meinl-Mohr (10,4%) oder gute Qualität (9,8%) in den Sinn. Nur 8,4 Prozent verbinden die Traditionsmarke generell mit Aktien bzw. mit dem Aktienrückkauf der Meinl European Land. Die Meinl Bank kommt 7,2 Prozent spontan in den Sinn, an Börsenturbulenzen denken dabei 5,4 Prozent.

Knapp jeder zweite Österreicher (46,3%) hat derzeit ein sehr oder eher positives Bild von der Marke "Meinl", lediglich bei jedem Fünften (20,5%) kommt der Meinl-Mohr zumindest "eher negativ" weg. Im Rahmen der aktuellen Studie wurde außerdem das Image der Marke näher unter die Lupe genommen. 53,8 Prozent der 502 Umfrageteilnehmer sehen in Meinl eine lange Tradition (Top-Box-Wert "trifft voll und ganz zu"), für 30,7 Prozent verkörpert der Mohr sogar etwas "Typisch Österreichisches". Das Attribut "seriös" schreiben der Marke hingegen nur 16,5 Prozent zu. Kompetenz (12,0%), Sympathie (10,6%) und Zuverlässigkeit (10,0%) unterstellen ihr rund 10 Prozent. Als "solides und finanzstarkes Unternehmen" würden 8,0 Prozent Meinl bezeichnen, als "fairer Partner" 7,0 Prozent. Eine Erfolg versprechende Zukunft prophezeien 6,8 Prozent der Befragten dem Mohr.

Die Mehrheit der Österreicher ist überzeugt, dass die Krise rund um die Aktien der Meinl European Land dem Gesamtimage der Marke "Meinl" Schaden zugefügt hat. 73,1 Prozent der befragten Probanden aus dem Marketagent.com Online Access Panel, die vom unerwarteten Rückkauf der Aktien von Meinl European Land gehört haben, sind der Meinung, dass die Marke seit den Börseturbulenzen "sehr" oder "eher großen Schaden" davon getragen hat. 33,9 Prozent nehmen sogar an, dass die Traditionsmarke unter der Aufregung rund um den Rückkauf von MEL-Aktien sehr leidet. Mehrheitlich wird dabei von einem (eher) langfristigen Schaden für das Markenimage ausgegangen (70,8%). Lediglich 1,2 Prozent orten diesbezüglich überhaupt keine Auswirkungen auf den Namen "Meinl".

Studiensteckbrief:

  • Methode: Computer Assisted Web Interviews (CAWI)
  • Instrument: Online-Interviews über die Marketagent.com reSEARCH Plattform
  • Respondenten: web-aktive ÖsterreicherInnen zwischen 14 und 59 Jahren
  • Sample-Größe: n = 502 Netto-Interviews
  • Erhebungszeitraum: 13.09.2007 - 18.09.2007
  • Studienleitung: Marketagent.com, Mag. Thomas Schwabl
  • Kontakt: t.schwabl@marketagent.com

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