AKNÖ-Staudinger: Zusätzliche Schulbusse sorgen für mehr Sicherheit am Schulweg

VOR hat auf Elternwünsche rasch reagiert - AKNÖ fordert Ausweitung auf Nachmittagsbetrieb

Wien (OTS) - Hunderte niederösterreichische Kinder kommen im neuen Schuljahr jetzt sicherer und schneller zur Schule. "Es ist erfreulich, dass der Verkehrsverbund Ostregion (VOR) rasch auf zahlreiche Elternwünsche reagiert und neue Linien eingerichtet hat", sagte AKNÖ-Präsident Josef Staudinger. Gerade in den Zuzugsbezirken rund um Wien kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu heillos überfüllten Schulbussen. "Jetzt sollte auch auf die zunehmenden Nachmittagsbetreuung in den Schulen reagiert und das Schulbusangebot am Nachmittag kräftig ausgeweitet werden", fordert Staudinger die Schulerhalter Bund, Land und Gemeinden auf, für die notwendige Finanzierung eine Lösung zu finden.

"Jetzt kann ich meinen kleinen Buben beruhigt im Schulbus mitfahren lassen, seit es von Silberwald zur Volksschule nach Strasshof einen zusätzlichen Bus gibt", zeigten sich besorgte Eltern in einem Anruf an AKNÖ-Verkehrsexperten Thomas Kronister erleichtert. Das war nicht immer so. Thomas Kronister: "Gerade Eltern von Schülern der 1. und 2. Volksschulklasse brachten ihre Kinder lieber mit dem Auto zur Schule, weil in den überfüllten Schulbussen die größeren SchülerInnen die Sitzplätze erobern konnten und die Kleinsten dann im Mittelgang stehen mussten."

Die neuen Linien auf einen Blick:
+ Vom Bahnhof Gänserndorf in die Fachschule nach Obersiebenbrunn.
+ Eine direkte Verbindung von der AHS Perchtoldsdorf nach Breitenfurt (statt über Wien-Liesing).
+ Zwei neue Schulbusse im Triestingtal zur Hauptschule nach Weißenbach.
+ Neue Zubringer von Kottingbrunn in die AHS-Expositur nach Gainfarn und
+ ein eigener Schulbus für die HAK Korneuburg aus Floridsdorf und Bisamberg.

AKNÖ-Forderung: Keine Stehplätze außerhalb des Ortsgebietes AKNÖ-Verkehrsexperte Thomas Kronister: "Ein Schulbus gilt erst dann als voll, wenn auf allen Zweier-bänken drei Kinder sitzen und alle Stehplätze besetzt sind. Das verstehen die Eltern nicht und es ist auch zu viel. Es wäre sinnvoll, bei Schulbusfahrten außerhalb des Ortsgebietes auf Stehplätze zu verzichten."

Wie kommen Kinder nach der Nachmittagsbetreuung nach Hause? Viele Eltern die lieber mit der S-Bahn zur Arbeit fahren würden, müssen dann doch das Auto nehmen, weil sie Kinder am Nachmittag von den Schul- oder Hortstandorten abholen müssen. Thomas Kronister weiß von zahlreichen AnruferInnen: "Die Eltern begrüßen das bunte Schulangebot und die Nachmitagsbetreuung. Sie vermissen aber oft Schulbusse, mit denen die Kinder wieder in die Heimatgemeinde fahren können."

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