"Eco" am 20. September über Wege in die Frühpension

Außerdem: EURO 2008: Was die Werbung bewegt

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert in "Eco" am Donnerstag, dem 20. September 2007, um 22.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Wege in die Frühpension

Offiziell ist die Frühpension in Österreich abgeschafft. Doch trotz einschneidender Pensionsreformen gibt es Übergangsregelungen und Sonderbestimmungen, die den frühen Pensionsantritt attraktiv belassen haben. Schon mit 60 streben derzeit Tausende Männer - Frauen mit 55 -in die abschlagsfreie "Hackler"-Pension, mit 62 nehmen sehr viele Männer die mit Einbußen verbundene Korridorpension in Anspruch, und wer 37,5 Versicherungsjahre hat, kann derzeit mit 62 1/2 Jahren -Frauen mit 57 1/2 - gehen. Bis zum offiziellen Antrittsalter 65 arbeitet kaum noch jemand. Dazu kommt, dass viele, die aufgrund ihrer Lebensjahre und Versicherungsjahre noch nicht in den Ruhestand gehen können, den Weg über die "Invaliditätspension" suchen - und trotz Chefarztbesuch auch finden. Was kaum jemand sieht: Für einzelne Berufsgruppen ist es nach wie vor möglich, mit 60 und sogar früher den Job aufzugeben. "Eco" zeigt auf, wer wann in Frühpension gehen kann - und wie viel an Pensionshöhe dabei verloren geht. Ein Bericht von Hans Tesch.

Energiepreise: Holz wird begehrter - und teurer

Den ersten "Holz-Schock" haben die Österreicher schon hinter sich: Im Sommer 2006 ist der Preis für Brennholz wegen enormer Nachfrage plötzlich nach oben geschnellt. Um mehr als 40 Prozent sind etwa Pellets teurer geworden. Auch von der Spanplatten- und Papierindustrie kam ob der Preissteigerungen beim Holz Protest. Dank des milden Winters hatte sich die Situation wieder etwas entspannt. Doch es zeigt sich deutlich: Holz gewinnt als Energiequelle immer mehr Bedeutung - nicht nur in Privathaushalten, sondern in immer mehr Kraftwerken wird Biomasse zu Strom und Wärme verarbeitet. Ganz im Sinne der Regierung, die sich Großes vorgenommen hat: Der Anteil an erneuerbarer Energie soll in Österreich auf 45 Prozent steigen. Das wäre eine Verdoppelung. Doch ist überhaupt so viel Holz da? Und wie will man an die Holzvorräte herankommen? Wird Holz längerfristig ein günstiger Brennstoff bleiben oder wird es so teuer wie Öl? Ein Bericht von Bettina Fink.

Himmlische Zinsen: Banken umwerben Zuwanderer und Ausländer

Auf der Suche nach dem maximalen Gewinn gehen die heimischen Banken neue Wege. Sie setzen nicht nur auf Personalabbau und Kostenminimierung, sondern umwerben gezielt bestimmte Bevölkerungsgruppen. Einzelne Institute bieten bereits maßgeschneiderte Produkte für ethnische Minderheiten wie die türkisch sprechenden Kunden an. Das neue Schlagwort heißt "Ethno-Banking", für das in den Großbanken immer mehr geschulte, sprachkundige Berater tätig sind, um diese neue Kundenschicht nicht als "unkundige Ausländer" dastehen zu lassen. Und für die rund 400.000 Muslime in Österreich werden gerade dem strengen islamischen Recht, der Scharia, konforme Finanzangebote entwickelt. Banken sehen in diesem "Islamic Banking" ein großes Potenzial, davor sind jedoch einige Hindernisse zu überwinden. So dürfen keine Zinsen bezahlt und Geld nicht in "sündhaften" Geschäftsfeldern angelegt werden. Aber auch normale Girokonten und Kreditkarten sind nicht erlaubt. "Eco" informiert über die versteckten Strategien und die heimlichen Hoffnungen der Banken. Ein Bericht von Meryem Citak.

EURO 2008: Was die Werbung bewegt

Jetzt ist es klar: den Zuschlag für die Werbekampagne rund um die Fußballeuropameisterschaft 2008 hat die junge unkonventionelle Werbeagentur Dirnberger/De Felice an Land gezogen und sich gegen fünf andere großkalibrige Mitbewerber durchgesetzt. "Eco" befragt die Agenturchefs, wie sie den 600.000-Euro-Etat einsetzen werden, um für Österreich ein Maximum aus diesem einmaligen Sportereignis herauszuholen. Der Auftraggeber der Kampagne, "Österreich am Ball", rechnet mit Mehreinnahmen durch die EM von 321 Millionen Euro und 5.400 Arbeitsplätzen, die durch den Event geschaffen werden. Für die EM-Imagekampagne wurden prominente Künstler und Wirtschaftstreibende als sogenannte "Botschafter der Leidenschaft" vor den Image-Karren der Fußballeuropameisterschaft gespannt. Dagmar Koller, Marika Lichter, Peter Simonischek, Attila Dogudan, Magic Christian und viele mehr werden versuchen, auch die letzten Fußballmuffel des Landes für das kommende Sportgroßereignis zu begeistern. Ein Bericht von Sabina Riedl.

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