Klarstellung der Sozialistischen Jugend zu den Vorwürfen der FPÖ

Mohamed Mahmoud war kein eingetragenes Mitglied der Sozialistischen Jugend

Wien (SK) - Torsten Engelage, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend (SJ) Österreich, hält anlässlich der Vorwürfe von FPÖ-Generalsekretär Kickl fest, dass Mohamed Mahmoud kein eingetragenes Mitglied der SJ war. "Die SJ versteht sich als offene Jugendorganisation, die allen politisch interessierten Jugendlichen die Möglichkeit zum Engagement bieten will. Wie Mahmoud selbst im Interview mit der Tageszeitung 'Österreich' (Ausgabe vom 15. September 2007) formulierte, hatte er Kontakt mit der SJ, brach diesen allerdings von sich aus ab, da er für seine Anliegen keine Plattform fand. Religiöse Fundamentalismen, welcher Art auch immer, haben in der SJ keinen Platz", so Engelage am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Engelage erlaubt sich allerdings den Hinweis, dass die FPÖ lieber vor der eigenen Tür kehren sollte: "Wenn die FPÖ kein Problem damit hat, mit 100 Neonazis auf die Straße zu gehen, dann führt sie damit demokratische Werte ad absurdum. Denn damit fördert sie aktiv den Rechtsextremismus in Österreich, indem sie dem rechten Rand eine öffentliche Bühne bietet." (Schluss) js/mm

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