Österreich hilft Nicaragua nach dem Hurrikan

Wien, 17. September 2007 (OTS) - Der Hurrikan Felix hinterlässt schwere Schäden in Nicaragua. Besonders betroffen ist der Norden des Landes, eine Schwerpunktregion der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA). "Diese Region zählt zu den ärmsten des Landes, und die Verwüstungen haben die ohnedies schwierigen Lebensbedingungen der Menschen noch weiter verschärft", sagt Botschafter Dr. Michael Linhart, Geschäftsführer der Austrian Development Agency (ADA). Für den raschen Wiederaufbau sagt Österreich 200.000 Euro Soforthilfe zu. Damit sollen vor allem die Infrastruktur und die landwirtschaftlich genutzten Flächen in der Region zügig wiederhergestellt werden.

Tagelang wütete der Wirbelsturm Felix vergangene Woche über Nicaragua und richtete vor allem in der Nordatlantikregion große Schäden an. Mindestens 40 Todesopfer sind zu beklagen, mehr als 100 Personen gelten als vermisst. In 49 Dörfern und Siedlungen sind rund 8.000 Häuser völlig dem Erdboden gleich gemacht, weitere 10.000 schwer beschädigt. 70.000 bis 100.000 Menschen stehen dadurch vor dem Nichts. Laut Angaben der Vereinten Nationen sind auch 80 bis 90 Prozent der Infrastruktureinrichtungen massiv beeinträchtigt oder gar zerstört.

Um die Folgen der Katastrophe zu lindern, werden außerdem Mittel aus laufenden Projekten der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit für Nothilfemaßnahmen und den Wiederaufbau umgewidmet. Die Versorgung der Bevölkerung in den betroffenen Gebieten mit Lebensmitteln hat bereits begonnen. "In den nächsten Wochen gilt es, sich so rasch wie möglich Klarheit über das konkrete Ausmaß der Schäden und die erforderlichen Maßnahmen zu verschaffen. Dies wird in enger Zusammenarbeit der Projektträger mit dem Koordinationsbüro der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in der Hauptstadt Managua erfolgen", betont Botschafter Linhart.

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