Meinl Bank AG: Keine "Millionengewinne" durch Gestionierung von Commercial Papers der MEL - Mehrmalige Prüfungen durch FMA; Geschäftsbeziehung mit Dr. Flöttl war üblicher Lombard-Kredit.

Wien (OTS) - 1.) In der aktuellen Ausgabe des "profil" wird die Behauptung aufgestellt:

"Bankier Julius Meinl scheffelte mit abenteuerlichen Bilanztricks Millionen - und die Finanzmarktaufsicht schaute ungerührt zu" und damit suggeriert, dass die Meinl Bank AG für die Gestionierung der in "profil" angeführten, auf die Meinl European Land Ltd. (MEL) begebenen Anleihen ("Commercial Papers") "Millionengewinne" erzielt hätte.

Die Meinl Bank AG hält dazu fest, dass sie für eben diese Gestionierung der MEL lediglich eine pauschale Gebühr von EUR 10.000,- pro Quartal verrechnet hat und keine weiteren Kosten angefallen sind. Von den in diesem Zusammenhang behaupteten "Millionengewinnen" kann daher nicht im Entferntesten die Rede sein.

Zudem wurde die Meinl Bank AG seit 2001 drei Mal einer Vorort-Prüfung durch die Aufsichtsbehörden unterzogen und steht darüber hinaus mit der FMA in einem ständigen, intensiven Informationsaustausch.

Auf Grund der Verbreitung von Falschaussagen sieht sich die Meinl Bank gezwungen, das Magazin "profil" zu klagen.

2.) In der gestrigen Abendausgabe der Tageszeitung "Der Standard" wurde die Behauptung aufgestellt, "...dass die Meinl Bank mit dem im BAWAG-Prozess angeklagten Ex-Investmentbanker Wolfgang Flöttl 2005 und 2006 bis zu 9,6 Milliarden Euro in MEL-Aktien quasi im Kreis geschoben hatte."

Die Meinl Bank AG hält dazu fest, dass Dr. Wolfgang Flöttl in keiner Weise in die Gestionierung der auf die MEL begebenen Anleihen involviert war. Der Lombard-Kredit in Höhe von USD 250.000,-, den die Meinl Bank 2005 Dr. Flöttl gewährte, war ein absolut übliches besichertes Kreditgeschäft und wurde 2006 von Dr. Flöttl ordnungsgemäß zurückgezahlt. Die in diesem Zusammenhang im Standard gebrauchte Formulierung "Dubiose Deals" wird seitens der Meinl Bank auf das Schärfste zurückgewiesen.

Darüber hinaus wird sich die Meinl Bank mit allen zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln gegen die gezielte Verbreitung von Falschmeldungen zur Wehr setzen.

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