GROSZ: Verbotsgesetzt für religiösen und politischen Fanatismus gefordert

Weder radikale Islamisten noch Straches Glatzkopfbande haben Platz in Demokratie

Wien (OTS) - "Ein Verbotsgesetz für religiösen und politischen Fanatismus in Österreich wäre ein Gebot der Stunde. Wir brauchen in unserem Land weder islamistische Fanatiker, die unsere friedliche Gesellschaft unterwandern, noch Rechts- oder Linksextremisten, die sich auf den Straßen die Köpfe einschlagen. In einer Demokratie sollte es selbstverständlich sein, dass wir gewaltverherrlichende Fanatismen, egal von welcher Seite sie auch kommen, mit allen Mitteln des Rechtsstaates bekämpfen. Das gilt für Auftritte von Straches Glatzkopfbande genauso wie für gewaltbereite und fundamentalistische Islamisten. Es ist dabei ja besonders bemerkenswert - aber leider auch schlüssig und logisch -, dass ein festgenommener Al-Kaida-Mitarbeiter gerade FPÖ-Chef Strache als Vorbild bezeichnet. Im Falle des Islam ist auch die Glaubensgemeinschaft aufgefordert, sich nachhaltig und unmissverständlich von jenen Mitgliedern zu distanzieren, die Gewalt und die Unterdrückung anderer Kulturen und Religionen glorifizieren", fordert heute BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz.

"Wir wollen und müssen uns unsere hohen rechtsstaatlich-demokratischen Standards ebenso wie die Freiheit und Sicherheit unserer Gesellschaft bewahren. Deswegen muss sich jede mutige und verantwortungsvolle Politik nicht nur gegen einen expansiven Islamismus, sondern auch gegen alle anderen Strömungen wehren, die ausschließlich auf Gewalt abzielen", so Grosz abschließend. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZO0002