GROSZ: Neuerliches Quotentief des Regierungsfunks ORF

Regierungsfunk übertrifft bereits die einschläfernde Wirkung von Valium

Wien (OTS) - "Angesichts der großkoalitionären Programmzusammenstellung des ORF braucht sich niemand mehr wundern, wenn sich Österreichs Fernsehkonsumenten in Scharen vom ORF abwenden und dieser an diesem Wochenende einmal mehr seine eigenen Quotentiefrekorde noch unterbietet. Samstags durfte ÖVP-Chef Molterer im ZIB 1 Exklusivinterview vor sich hin plaudern, Sonntag Vormittag wurden die nur noch 106.000 Zuschauer einmal mehr von SPÖ-Chef Gusenbauer in den sonntäglichen Mittagsschlaf begleitet und zum Drüberstreuen durfte Sonntag abends ÖVP-Innenminister Platter vor schwachen 222.000 Zusehern mit einer handverlesenen und handzahmen Diskussionsrunde über die Gefahren des Islamismus in Österreich referieren. Sowohl die Sendungen "Im Zentrum" als auch die Pressestunde erlitten dabei verständlicherweise neuerliche rekordverdächtige Einbrüche ihrer Quoten. Die Opposition und insbesondere das BZÖ haben hingegen Auftrittsverbot im ORF", kritisiert BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz.

Der ORF verkomme unter Generaldirektor Wrabetz immer mehr zum Regierungsfunk mit stark ausgeprägter roter Schlagseite. "Die Opposition wird massiv benachteiligt und seitens der neuen ORF-Führung zensuriert und das BZÖ gänzlich aus der Berichterstattung gestrichen. Wir werden uns das nicht mehr länger gefallen lassen", so Grosz abschließend.

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