Strache: Entschiedenes Nein zu Verschärfung der EU-Waffenrechtsrichtlinie

Brüssel will Bürger weiter entmündigen

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache betonte heute die klare ablehnende Haltung der Freiheitlichen zur geplanten Verschärfung der EU-Richtlinie zum Waffenrecht. Diese brächte eine neuerliche Bevormundung der Bürger mit sich, die nicht akzeptabel sei, und versuche in Wahrheit alle Waffenbesitzer zu kriminalisieren.

Beispielsweise könne es durch Abschaffung der bestehenden vier Waffenkategorien, also verbotene, genehmigungspflichtige, meldepflichtige und freie Waffen dann keinen genehmigungsfreien Jagd-und Sportwaffenbesitz mehr geben, erläuterte Strache. Es gäbe dann nur mehr verbotene und genehmigungspflichtige Waffen. Das geplante zentrale Registrierungssystem sei dann ein nächster Schritt in Richtung Überwachungsstaat Orwellscher Prägung.

"Mehr Sicherheit würde mit dieser Richtlinie garantiert nicht geschaffen", betonte Strache. Das wahre Ziel sei deshalb eindeutig eine weitere Entmündigung der Bürger durch die EU, die in alle Lebensbereiche eingreifen wolle. "Wie kommen denn Sportschützen und Jäger dazu, sich von Brüssel wie Quasi-Kriminelle behandeln lassen zu müssen?" Die FPÖ werde sich diesen Bestrebungen entschieden entgegenstellen.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Karl Heinz Grünsteidl, Bundespressereferent
Tel.: +43-664-44 01 629, karl-heinz.gruensteidl@fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0007