FPÖ: Maßnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs im Verkehr

Hofer will steuerliche Entlastung sparsamer Autos, Schluss mit Lebendtiertransporten quer durch Europa und Umtauschmöglichkeit der Pendlerpauschale in ein ÖBB-Jahresticket

Wien (OTS) - Der Energieverbrauch im österreichischen Straßenverkehr ist zu hoch, das teilte heute der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) mit. Als Maßnahme zur Senkung der Umweltbelastung wurde unter anderem die Einführung einer kilometerabhängigen PKW-Maut gefordert. Die FPÖ lehnt diesen Vorschlag ab und präsentiert ihrerseits praktikable Lösungen zur Reduktion des Energieverbrauchs im Straßenverkehr.

FPÖ-Umweltsprecher NAbg. Norbert Hofer: "Durch eine kilometerabhängige Maut würden die Autofahrer und allen voran die Pendler wieder einmal zu unrecht bestraft. Wir wollen einen anderen Weg gehen und jene Autofahrer begünstigen, die auf ein verbrauchsarmes Auto umsteigen. Für einen PKW, der weniger als fünf Liter auf 100 Kilometer braucht, sollen die motorbezogene Versicherungssteuer und die NoVA ersatzlos fallen."

Zur Reduktion der LKW-Fahrten schlägt der Freiheitliche eine Maßnahme vor, die auch dem Tierschutz entgegen kommen würde. Die Zahl der Lebendtiertransporte quer durch Europa nach Österreich müsste drastisch reduziert werden. Um das zu erreichen fordert die FPÖ, dass künftig nur mehr Fleisch von Tieren, die in Österreich aufgewachsen sind, mit dem Gütesiegel "A" gekennzeichnet werden dürfen. So fielen unnötige LKW-Fahrten nach Österreich weg, die es nur deshalb gibt, damit Tiere aus dem Ausland in Österreich geschlachtet werden und deren Fleisch somit als "österreichisches" verkauft werden kann.

"Der VCÖ fordert auch eine Bahnoffensive im Bereich der zahlreichen Pendler. In diesem Zuge schlage ich die Umtauschmöglichkeit der Pendlerpauschale in ein ÖBB-Jahresticket vor. Weiters soll in Zukunft für Dienstfahrten mit dem Bus oder der Bahn ein Kilometergeld ausbezahlt werden, das gleich hoch ist, wie jenes für eine Autofahrt", fordert Hofer abschließend.

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