SP-Deutsch: Neuer Hauptbahnhof Wien wird optimal an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen

Wien (SPW-K) - "Der in Umsetzung befindliche neue Wiener Hauptbahnhof im Bereich des bisherigen Südost-Bahnhofes wird an den öffentlichen Verkehr ausgezeichnet angebunden werden. Die von VP-Gemeinderat Hoch vorgeschlagenen zusätzlichen U-Bahnäste entweder der U 1, der U 2 sowie der U 6 sind realitätsfern und mit enormen Kosten verbunden. Bezeichnend dafür ist, dass vom Planungssprecher der Wiener ÖVP auch keine wissenschaftlich untermauerten und damit aussagekräftigen Bedarfsanalysen, verbunden mit Fahrgaststromuntersuchungen, präsentiert worden sind. erklärte Montag der stellvertretende Vorsitzende des Planungsausschusses des Wiener Gemeinderates, Gemeinderat Christian Deutsch, zu den Ausführungen des VP-Politikers.

Deutsch wies darauf hin, dass der neue Bahnhof direkt an die U-Bahnlinie U1 angeschlossen sein werde. "Diese Linie", so Deutsch, "weist - auch wenn Kollege Hoch, das Gegenteil behauptet - noch Kapazitätsreserven auf. Zudem werden neben mehr als einem halben Dutzend S-Bahnlinien, drei Straßenbahnlinien und zumindest zwei städtische und mehrere regionale Autobuslinien den Bahnhof tangieren. Es wird praktisch aus allen Himmelsrichtungen der Stadt die Möglichkeit bestehen, den neuen Bahnhof mit öffentlichen Verkehrsmitteln rasch zu erreichen", betonte der Mandatar. Einige der Vorschläge Hochs, wie z.B. die Errichtung einer Abzweigung der U 6 vom Westbahnhof bzw. Gumpendorfer Straße zum Hauptbahnhof machten auch verkehrstechnisch, so der SP-Gemeinderat, keinen Sinn. Die Linie U 6 kreuze bekanntlich im großen, gerade mit Millionenaufwand umgebauten, Verkehrsknotenpunkt Wien Meidling die Südbahn. Für die Fahrgäste der U 6 werde dort die Möglichkeit bestehen, direkt in die Züge in alle Richtungen umzusteigen. "Der neue Hauptbahnhof wird jedenfalls optimal an das öffentliche Verkehrssystem in Wien angeschlossen werden", schloss Deutsch. (Schluss)

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