Diakonie: Zehn Punkte zur Integration

Interministerielle Integrationsplattform statt unverbindlicher Dialoge und runder Tische. Diakonie fordert strukturierte und wissensbasierte Erarbeitung von Maßnahmen.

Wien (OTS) - "Zehn Punkte zur Integration", schlägt Diakonie-Direktor Michael Chalupka für eine strukturierte Integrationsdebatte vor - wie sie seit Jahren von Experten gefordert wird. "Deren Umsetzung ist bislang verabsäumt worden.", so Chalupka.

"Dafür braucht es keine unverbindlichen Dialoge und runden Tische, sondern eine strukturierte Erarbeitung von Integrationsmaßnahmen zu den zehn zentralen Themenbereichen: Integration in 1. Arbeitsmarkt 2. Migranten als Unternehmer 3.Schule und Bildung 4. Zugang öffentlicher Dienst 5. Medien 6. soziale Sicherung 7. Wohnen und Gemeinwesen 8. Frauenrechte 9. Mitbestimmung und Demokratie 10. Religion und (Alltags-)Kultur.", zählt Chalupka auf.

"Eine solche Integrationsplattform ist im Regierungsabkommen vereinbart, sie soll interministeriell und wissensbasiert arbeiten", fordert der Diakonie-Direktor. "Nicht das Innenministerium, sondern Bildungs-, Wirtschafts/Arbeits- und Sozialministerium sind die Schlüsselressorts, wenn es um Zukunftschanchen für alle geht."

"Es ist dringend an der Zeit, professionell und mit Vernunft Maßnahmen zur Integration zu setzen, - anstatt noch an weiterer parteipolitischer Polarisierung zu arbeiten.", so Chalupka abschließend.

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