Grüne Wien: Kampf gegen Feinstaub muss auch auf gemeindeeigenen Baustellen stattfinden

Maresch: "Wäre SPÖ Gesundheit der WienerInnen ernstes Anliegen, müsste Stadt konsequentere Maßnahmen ergreifen"

Wien (OTS) - Die Wirtschaft bei der Feinstaubbekämpfung stärker einzubinden ist sicherlich sinnvoll und daher befürworten die Grünen Wien auch die von Umweltstadträtin Sima und der Wirtschaftskammer heute vorgestellte "Bewusstseins-Kampagne". Dies darf jedoch nicht davon ablenken, dass die Stadt Wien im eigenen Zuständigkeitsbereich säumig ist und bei weitem noch nicht alles tut, um den Feinstaub zu bekämpfen, kritisiert Rüdiger Maresch, Umweltsprecher der Grünen Wien. Besondere Problemfälle seien die U-Bahn-Grossbaustellen und die Grossbaustelle beim Riesenrad. "Dort kommt es immer wieder zu immensen Feinstaubbelastungen für die AnrainerInnen. Wichtige Feinstaubbekämpfungsmaßnahmen werden dort nicht oder schlecht durchgeführt. Reifenwaschanlagen für die LKWs sind nicht vorhanden oder werden nicht benutzt, die Kontrollen der Stadt sind nicht ausreichend", hebt Maresch hervor.

Darum sei die Messstelle Taborstraße auch die am stärksten belastete in Wien. bereits an 37 Tagen wurde hier der Feinstaubgrenzwert überschritten, vom Gesetz her, wären maximal 30 Überschreitungstage erlaubt. Die Überschreitungen würden dort vor allem durch die Baustellen verursacht, Sima könne sich hier nicht auf den Feinstaubtransport aus dem Ausland ausreden. "Wäre der SPÖ die Feinstaubbekämpfung und Gesundheit der WienerInnen ein ernstes Anliegen, dann müsste die Stadt wesentlich konsequentere Maßnahmen ergreifen und diese auch kontrollieren, so Maresch abschließend.

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