Strache: Moslems müssen von sich aus Zeichen für Integrationswillen setzen

Sollen auf Bau von Minaretten verzichten - FPÖ warnt vor Subkultur gewaltbereiter Hardcore-Islamisten

Wien (OTS) - Die Moslems in Österreich müssten von sich aus Zeichen für ihren Integrationswillen setzen, erklärte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache zu den heutigen Aussagen der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich. So sollte die IGGiÖ beispielsweise von sich aus erklären, in Hinkunft auf den Bau von Minaretten zu verzichten. Auch solle sie tatkräftig dazu beitragen, islamistische Hassprediger ausfindig zu machen und deren Treiben zu beenden.

Der Aussage von Anas Schakfeh, wonach die Probleme in Österreich geringer seien als in anderen Ländern, kann Strache nicht beipflichten. Österreich sei zwar bislang von Terroranschlägen noch verschont geblieben, aber wie die jüngsten Ereignisse bewiesen hätten, gebe es bereits eine Subkultur gewaltbereiter Hardcore-Islamisten. Dass die Stimmung sich verschlechtere, hätten auch die hasserfüllten Reaktionen auf die friedliche Demonstration besorgter Bürger vom vergangenen Donnerstag gezeigt. Wenn man jetzt tatenlos zusehe und keine entschiedenen Maßnahmen gegen den militanten Islamismus treffe, werde der Terrorismus auch unser Land heimsuchen.

Strache erneuerte in diesem Zusammenhang die freiheitliche Forderung nach einem jährlichen Islamisierungsbericht, in dem festgehalten werden müsse, wie es mit der Integration von Moslems im Hinblick auf die Bereiche Praktizierung der Scharia, Gewaltpotenzial und Terrorismusgefahr stehe, welche Hassprediger wo ihr Unwesen treiben, er müsse genaue Daten über die Parallelgesellschaften enthalten, die durch die Fahrlässigkeit der österreichischen Regierungen entstanden seien, und er müsse sich mit den Bereichen religiöse Erziehung, Haltung zum Extremismus, Zwangsehe, Ehrenmord, Menschenrechte, Gleichberechtigung von Mann und Frau, Demokratieverständnis, Toleranz und Bekenntnis zu Säkularisierung und zur Trennung von Religion und Staat befassen.

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