SPÖ Oberösterreich für mindestens 2 Prozent Pensionserhöhung

Eklatanter Preisschub bei Lebensmitteln, Energie und Wohnen erfordert faire Erhöhung!

Linz (OTS) - Der Landesparteivorstand der SPÖ Oberösterreich beschloss heute einstimmig eine Resolution an Bundeskanzler Gusenbauer, Sozialminister Buchinger und Vizekanzler Molterer, in der angesichts der jüngsten eklatanten Preiserhöhungen eine Pensionserhöhung von mindestens 2 Prozent gefordert wird.

In der Resolution heisst es:
"Nach der "Preislawine" bei Grundnahrungsmitteln und den steigenden Kosten für Energie und Wohnen ist eine faire Pensionserhöhung für die von den stark steigenden Lebenshaltungskosten besonders betroffene ältere Generation mehr als angemessen. Der Preisindex für Pensionisten-Haushalte lag zuletzt im Juni bei 2,4 Prozent, damit um 0,4 Prozent über dem "normalen" Verbraucherpreisindex (VPI).

Allein der Sektor Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verursacht bei der Jahresinflation 2007 ein Fünftel der Erhöhung. Brot ist z.B. um mehr als 4 % teuerer geworden. Molkereiprodukte und Eier um 7 %, Milch um 13 %.
Seit 2000 sind laut Statistik Austria die Kosten für Wohnen und Energie bis Ende 2006 um 19,8 Prozent gestiegen. Die Pensionen aber sind trotz geringfügiger Steigerungen real gesunken - abzüglich der Inflationsverluste erreichen Pensionen heute nur mehr rund 96 Prozent ihres Werts aus dem Jahr 2000.

Die ältere Generation, die wesentlich zum wirtschaftlichen Aufschwung unseres Landes beigetragen hat, darf nicht mit 1,7 % Pensionserhöhung abgespeist werden soll. Die Pensionen sind angemessen zu erhöhen, damit ältere Menschen ihren Lebensunterhalt bestreiten können und nicht in die Armut gedrängt werden. Es ist inakzeptabel, wenn sie auf Unterstützung aus den Sozialbudgets angewiesen sein sollen.
Die zwei Millionen Pensionisten tragen sehr viel zum Wirtschaftswachstum bei, daher müssen sie auch bei der kommenden Pensionsanpassung daran teilhaben!
Gerade angesichts von Rekordgewinnen für die Wirtschaft und sprudelnden Steuereinnahmen des Finanzministers ist es nur gerecht, wenn die Pensionen um mindestens 2 Prozent angehoben werden.
Die älteren Menschen und Personen mit geringem Einkommen, brauchen darüber hinaus Initiativen der Bundesregierung gegen den Preisschub bei Artikeln des täglichen Bedarfs".

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