Platter zu Terror-Festnahmen: Weder Verharmlosung noch Hysterie ist der richtige Weg

Islam auf Deutsch predigen wäre ein klares Zeichen der Integration

Wien, 17. September 2007 (ÖVP-PD) „Weder Verharmlosung noch Hysterie ist jetzt der richtige Weg“, stellte Innenminister Günter Platter gestern Abend in der ORF-Diskussionssendung "Im Zentrum"
zur Festnahme radikaler Islamisten und dem Terror fest. Jetzt gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren und nach dem Motto „Integration statt Eskalation“ vorzugehen. Aber klar sein muss:
„Gewaltbereitschaft kann und wird in Österreich nicht toleriert“, betont Platter. ****

Es brauche jetzt weder linke Träumer noch rechte Hetzer. Um gegen die Terrorbedrohung vorzugehen, spricht sich Platter für die Möglichkeit von Online-Untersuchungen aus. Man muss den Behörden die Mittel in die Hand geben, „mit dem Verbrechen Schritt zu halten“. Deshalb ist es "dringend notwendig, Online-Untersuchungen machen zu können", sagte Platter. Das Internet habe eine besondere Bedeutung für die islamistische Propaganda, ein direkter Zugriff der Exekutive auf Computer-Festplatten ist nötig, um Terror zu verhindern.

Als ein klares Zeichen der Integration wäre es sinnvoll, wenn islamische Predigten auf Deutsch abgehalten werden würden, so Platter. "In Österreich lebende Menschen müssen sich mit dem Land identifizieren. Dabei müssen selbstverständlich unsere Wertehaltung und Rechtsordnung akzeptiert und gelebt werden“, so der Innenminister und abschließend: „Jemand, der in Österreich lebt, soll 'Ja' zum Land und 'Ja' zur Rechtsordnung sagen und das auch leben.“

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