Swoboda: Verstärkte Konzentration auf Region des Kaspischen Meeres bei Energieversorgung

Iran wird mittel- und langfristig wichtiger Partner in Energiefragen bleiben

Wien (SK) - Angesichts der jüngsten Kritik aus den USA bezüglich der Einbeziehung des Iran in das Gaspipelineprojekt Nabucco, meinte der SPÖ-Europaabgeordnete Hannes Swoboda: "Der Iran wird mittel- bis langfristig ein wichtiger Partner für die Diversifikation der Energieversorgung Europas sein. Aber der Schwerpunkt in den nächsten Jahren muss in der Region auf beiden Seiten des Kaspischen Meeres liegen", so der Europaabgeordnete, der letzte Woche Gespräche mit politischen Verantwortlichen in Aserbaidschan geführt hat. ****

"Meine Gespräche in der vergangenen Woche haben gezeigt, dass allerdings ein stärkeres politisches Engagement, sowohl von Seiten der EU, als auch Österreichs notwendig ist. Aserbaidschan wird in den nächsten Jahren nicht nur sehr viel Erdöl und Erdgas liefern, sondern ist gleichzeitig auch ein wichtiges Verteilungszentrum für die Länder jenseits des Kaspischen Meeres, wie Kasachstan und Turkmenistan. Angesichts der großen Nachfrage für diese Gasreserven aus Russland und China muss sich Europa beeilen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten", stellt Swoboda fest.

Zu den Aussagen von Deutschlands Ex-Bundeskanzler Schröder, der ebenfalls Kritik an der Nabucco Pipeline geübt hatte, meint Swoboda:
"Diese Aussagen sind wohl leider von engstirnigen Interessen geleitet. Die Nabucco Pipeline wird keine Alternative zur Versorgung aus Russland darstellen, aber sie ist eine wichtige Ergänzung, um die Abhängigkeit von Russland zu verringern." (Schluss) js/mm

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