Anti-Moschee-Demo - SP-Yilmaz und SP-Al-Rawi: "FPÖ-Gemeinderat rücktrittsreif!"

FP-Gemeinderat Harald Stefan fordert bei Demo Verbot des Islam

Wien (SPW-K) - "Bei der gestrigen Demo gegen das Islamische
Zentrum in der Brigittenau sind bei der FPÖ alle Dämme gebrochen:
Nicht nur, dass FPÖ-Chef Strache die Veranstaltung für Hetze gegen religiöse Minderheiten missbraucht hat, FPÖ-Gemeinderat Harald Stefan hat auch ein Verbot des Islam in den Raum gestellt. Damit ist er in einer Demokratie, die sich zur Religionsfreiheit bekennt, als politischer Mandatar nicht mehr tragbar", reagierten heute die Wiener SPÖ-Abgeordneten Nurten Yilmaz und Omar Al-Rawi auf entsprechende Aussagen von FP-Stefan im Online-Dienst der Tageszeitung "Österreich" www.oe24.at. "Ernstzunehmende Sorgen und Ängste der BürgerInnen für das Aufhetzen von Menschen zu missbrauchen, ist das einzige, was die FPÖ kann. Dagegen nehmen wir die Sorgen und Anliegen der Menschen sehr wohl ernst."

Besonders bestürzend sei in diesem Zusammenhang auch die Rolle der ÖVP. "VP-Gemeinderat Aigner hat bis zuletzt zur Teilnahme an dieser Demo aufgerufen, auch als klar war, dass sie von Rechtsextremen für ihre Zwecke missbraucht wird. Die Bilder dieser Demo, die von rechtsextrem Symbolen und Parolen dominiert war, sprechen für sich. Der Demo-Auruf von VP-Aigner ist aber offensichtlich mehr als nur politische Kurzsichtigkeit, er zeugt auch von einer Islam-feindlichen Geisteshaltung innerhalb der ÖVP, die in den letzten Tagen immer deutlicher zutage getreten ist und nun auch von VP-Generalsekretär Missethon fortgesetzt wird." (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Michaela Zlamal
SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Telefon 01/4000 81 930

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10004