Islamisches Zentrum - Brigittenauer BV Lacina: "Sofortige Wiederaufnahme der Gespräche wurde vereinbart"

Bürgerinitiative und Bezirksvorsteher verständigen sich auf neuerliche Gespräche zum Projekt islamisches Zentrum Dammstraße

Wien (SPW-K) - Eine Abordnung der Bürgerinitiative unter Federführung von Hanne Schuster vereinbarte gestern, Donnerstagabend, die Gespräche über einen Ausbau des islamischen Zentrums in der Brigittenauer Dammstraße fortzusetzen. In konstruktiver Atmosphäre waren offensichtliche Missverständnisse der vergangenen Wochen rasch ausgeräumt. BV Lacina vereinbarte mit Vertretern der Bürgerinitiative, dass diese rasch Terminvorschläge für das nächste Treffen vorlegen würden.

"Ich bin froh, dass es trotz der massiven Mobilisierungsversuche der FPÖ und der daraus resultierenden Anwesenheit von Rechtsextremen bei der gestrigen Demonstration keine nennenswerten Zwischenfälle gegeben hat. Die Ablenkung Straches von seiner Wehrsport - Wiking Vergangenheit darf wieder einmal als gescheitert betrachtet werden", stellt Lacina fest. In diesem Zusammenhang bedauert der Brigittenauer Bezirksvorsteher die Blauäugigkeit der Bürgerinitiative, die trotz Finanzierung ihrer Homepage durch die FPÖ nicht von dieser Partei vereinnahmt werden wollte.

Bezirksvorsteher Lacina erneuert seine Kritik an VP-Aigner und VP-Ekici: "Alle Parteien der Brigittenauer Bezirksvorstehung wurden am 10.Mai 2007 über die Vorhaben in der Dammstraße informiert. Ich frage mich, warum nicht damals schon Anträge oder Anfragen in den Bezirksvertretungssitzungen eingebracht wurden. Das ist ein weiterer Beweis dafür, dass es der FPÖ und der ÖVP nicht um die berechtigten Anliegen der Anrainer geht, sondern ausschließlich um die Vergiftung des Klimas in der Bevölkerung", sagt der Brigittenauer Bezirksvorsteher Karl Lacina. Er ist froh, dass nach der gestrigen Ernüchterung durch die massive Anwesenheit Rechtsnationaler, wieder Vernunft bei allen unmittelbar betroffenen AnrainerInnen eingekehrt ist. (Schluss)

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