Bund macht Geld für Kinderbetreuung in Ländern locker

Wanner: Betreuung der unter Dreijährigen weiter ausbauen

Wien (SK) - Die Initiative des Bundes zur Verbesserung der Kinderbetreuung sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, zeigt sich heute die Vorsitzende der Salzburger SPÖ- Frauen, LAbg. Hilde Wanner über das Angebot von Frauenministerin Doris Bures erfreut. So sollen in den nächsten drei Jahren seitens des Bundes 60 Millionen Euro für den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung in den Ländern investiert werden. ****

"Das Bundesland Salzburg hat seit 2004 den Ausbau der Kinderbetreuung schwerpunktmäßig vorangetrieben. Jetzt werden wir -nicht zuletzt durch die zusätzlichen Mittel des Bundes - auch die Betreuung der unter Dreijährigen verstärkt ausbauen können", erklärt Hilde Wanner.

Wanner betont, dass der Nachweis des richtigen Mitteleinsatzes gegenüber dem Bund möglichst einfach und unbürokratisch erfolgen müsse. Die Länder seien selbstverständlich bereit, die Mittelverwendung dem Bund gegenüber verantwortungsvoll darzustellen, es dürfe allerdings nicht dazu kommen, dass sinnvolle Investitionen durch bürokratische Hürden in Frage gestellt würden.

Die Reaktion der für die Kinderbetreuung zuständigen Landesrätin Doraja Eberle sei unklug, so Wanner weiter: "Wenn der Bund kommt und uns Geld zur Verfügung stellt für eine Aufgabe, die eigentlich das Land zahlen muss, dann ist es nicht sehr gescheit, reflexartig nein zu sagen." Es sei die Aufgabe einer verantwortungsbewussten Politik, für die Salzburger Familien, Mütter und Kinder möglichst viel beim Bund zu erreichen. Und wo eine zusätzliche Finanzierung winke, sei eine politische Einigung noch immer gelungen, ist Wanner überzeugt. (Schluss) sl/mp

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