Molterer: Regierung setzt Schwerpunkte in Richtung Kinder- und Familienfreundlichkeit

Novelle des Familienlastenausgleichfonds-Gesetzes bringt Verbesserungen für einkommensschwache Mehrkindfamilien

Wien, 12. September 2007 (ÖVP-PD) „Die Frage der Kinder ist eine Frage der Zukunft sowie Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft“, erklärte Vizekanzler und Finanzminister Mag. Wilhelm Molterer im Anschluss an den heutigen Ministerrat. Es sei daher absolut
richtig, dass die Bundesregierung mit ihren Maßnahmen den Schwerpunkt in Richtung Kinder- und Familienfreundlichkeit bzw. Förderung von Mehrkindfamilien setzt. Als konkretes Beispiel nannte Molterer die Novelle des Familienlastenausgleichfonds-Gesetzes. Dabei werde es eine Verbesserung für einkommensschwache Mehrkindfamilien geben, indem „die Einkommensgrenze angehoben wird, sodass mehr Familien in den Genuss der erhöhten Familienbeihilfe kommen“, so Molterer. ****

Dies sei ein wichtiges Signal, so der Vizekanzler weiter, weil es derzeit deutlich weniger Familien mit mehr als zwei Kindern
gibt. „Auf dieses Signal, das uns die Kinder und Familien in besonderer Weise wichtig sind, legen wir ganz großen Wert“, stellte Molterer fest. Darüber hinaus sei – vor allem im Interesse der Frauen – die Vereinbarkeit von Beruf und Familie essenziell. „Unsere Initiativen – sowohl bei der Flexibilisierung des Kinderbetreuungsgeldes als auch bei der Kinderbetreuung bzw. Sprachförderung im Kindergarten – sind zielgerichtet und helfen – neben vielen anderen Maßnahmen – dazu mit, die Kinder- und Familienfreundlichkeit der Gesellschaft zu stärken“, betonte Molterer. „Das ist ein Zukunftsanliegen, das für uns besondere Bedeutung hat.“

Zum Thema Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen erklärte Molterer, dass die Regierung ein Grundanliegen „Mehr Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ eint. Daher habe der Bund den Bundesländern ein Angebot zum Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen gemacht. „Wir wollen nichts aufoktruieren. Das ist ein Angebot, das der Bunde allen neun Bundesländern gemacht hat. Und es werden sich letztendlich alle Bundesländer an diesem Angebot beteiligen, so wie sie es aus ihrer regionalen Situation für richtig halten.“ Die Bundesregierung lege aber wert darauf, dass „die zusätzlichen Leistungen, die wir mit dem Bundesgeld ermöglichen, auch tatsächlich nachweislich erbracht werden“, so Molterer.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0005