VP-Korosec: Verkehrspolitik muss SeniorInnen gerecht sein

Wien (OTS) - Besonders Fußgänger ab 74 Jahren sind einem überproportionalen Risiko als StraßenverkehrsteilnehmerInnen ausgesetzt. Die Unfallzahlen sprechen eine deutliche Sprache. Während der Anteil der `Generation 74 plus´ an der Gesamtbevölkerung rund 8 % ausmacht, beläuft sich ihr Anteil an der Gesamtzahl der getöteten Fußgänger im Jahr 2006 auf 32 % - also fast ein Drittel!
Unklare Kreuzungssituationen implizieren ein erhöhtes Unfallrisiko zwischen den verschiedenen Gruppen von Verkehrsteilnehmern. "Es kann nicht sein, dass Fußgänger immer Nachrang gegenüber dem `Schnelleren´ Verkehr - sprich Auto, Fahrrad oder Straßenbahn haben", fordert die Wiener Seniorenbundobfrau, Ingrid Korosec mehr Emanzipation für den Fußgängerverkehr.
Es gelte gleichberechtigte Bedingungen für alle VerkehrsteilnehmerInnen zu schaffen und nicht das `Recht des Stärkeren´ zu kultivieren.
"Die Stadtregierung ist aufgefordert die Rechte der Fußgänger - auch der weniger kampferprobten und sportlichen - zu vertreten und eine Verkehrs- und Stadtplanungspolitik zu betreiben, die auch SeniorInnen gerecht ist", schließt Korosec.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0006