Bayr: Klimaschutz wird unter Kanzler Gusenbauer wieder ernst genommen

"Wenn Van der Bellen schon nicht weiß, wo die Grünen sind..."

Wien (SK) - "Nach Jahren des Ignorierens wird das Thema
Klimaschutz unter der SPÖ-geführten Regierung und Bundeskanzler Gusenbauer endlich ernst genommen. Das sollten auch die Grünen anerkennen, so schwer es ihnen auch fällt angesichts der schwachen eigenen politischen Performance", so SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr zu den heutigen Aussagen von Grünen-Chef Van der Bellen. Die "offensivere Gangart", die die Grünen einschlagen wollen, sollte sich aber mehr in konkreten politischen Konzepten und nicht in platter Kritik niederschlagen, so Bayr. ****

Das Problem der Grünen habe Parteichef Van der Bellen ja selbst sehr genau zum Ausdruck gebracht: "Wo sind die Grünen? Manchmal frag ich mich selbst... Nein, ich weiß nicht, wie ich Ihre Frage beantworten soll", so die heutigen Aussagen Van der Bellens. Bayr:
"Von der größten Oppositionspartei müsste man sich eigentlich mehr erwarten können, als dieses Ausmaß an Resignation. Dabei gibt es genug, wo sich die Grünen einbringen können." Gerade in der Klimaschutzpolitik setze Kanzler Gusenbauer auf die breite Einbindung der politischen Kräfte.

Beim jährlich stattfindenden Klimaschutzgipfel seien alle "stake holder" dieses Bereichs zu einem offenen und transparenten Dialog eingeladen. Anregungen und Neuerungen, die dabei eingebracht werden, fließen auch in die Klimastrategie ein, die jährlich angepasst werden wird; auch auf europäischer Ebene habe Gusenbauer mit seinem Einsatz für eine europäische Klimaschutz-Zielsetzung der österreichischen Stimme endlich wieder Gewicht gegeben, so Bayr. Und auch die Bestellung von Andreas Wabl zum Klimaschutzbeauftragten des Bundeskanzlers zeige, dass für Gusenbauer Klimaschutz abseits aller Parteipolitik hohe Priorität hat, so die SPÖ-Umweltsprecherin abschließend: "Wenn auch Parteichef Van der Bellen nicht weiß, wo die Grünen gerade sind, er kann sich auf die SPÖ verlassen, die im Gegensatz zu den Grünen auch in der Umweltpolitik nicht orientierungslos ist." (Schluss) ah

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