Mölzer: Pläne für "Blue-Card" - EU will Massenzuwanderung vorantreiben

EU-Sozialkommissar Spidla frönt Multi-Kulti-Utopien statt sich um die Interessen der Europäer zu kümmern

Wien (OTS) - Klar sprach sich heute der freiheitliche EU-Mandatar Andreas Mölzer gegen Pläne des EU-Sozialkommissars Vladimir Spidla aus, durch eine sogenannte "Blue-Card" die Massenzuwanderung von Drittstaatsangehörigen voranzutreiben. "Spidla hat im Interview mit der Tageszeitung ‚Kurier’ die Katze aus dem Sack gelassen. Zuerst hieß es, die Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis für Bürger von Drittstaaten soll nur für zwei Jahre gelten. Und nun ist plötzlich von einem Zeitraum von bis zu fünf Jahren die Rede. Und außerdem soll den ‚Blue-Card’-Inhabern innerhalb der EU die völlige Reisefreiheit eingeräumt werden, sodaß sie das Recht haben, auch in Österreich zu arbeiten", kritisierte Mölzer.

Bezeichnend an Spidlas Aussagen sei auch, daß nun von der Behebung des Facharbeitermangels in der Europäischen Union keine Rede mehr ist und statt dessen der Tscheche die Zuwanderung in den höchsten Tönen lobt, stellte der freiheitliche EU-Mandatar fest. Sollten die Pläne des EU-Kommissars verwirklicht werden, dann hätte Österreich mit gravierenden Auswirkungen zu rechnen. "Das hohe österreichische Lohn-und Sozialniveau würde wie ein Magnet Personen aus aller Herren Länder anziehen. Auf der Strecke blieben die heimischen Arbeitnehmer, die einer Billigkonkurrenz ausgesetzt wären. Und die Folge wäre ein Anstieg der Arbeitslosigkeit hierzulande und damit verbunden eine zunehmende Belastung des Sozialstaates", warnte Mölzer.

Wenn man Spidlas Loblied auf die Zuwanderung, von der angeblich jedes Land so profitiere, vernimmt, dann sei dies ein Beweis dafür, daß die Interessen der Europäer für die EU-Zentrale in Brüssel ohne jegliche Bedeutung seien, stellte Mölzer fest. Zudem werde die Erkenntnis, daß die Zuwanderung vor allem aus islamischen Ländern ein Sicherheitsrisiko in sich berge, wie die in letzter Zeit vereitelten Anschläge in Großbritannien und Deutschland zeigten, durch politisch korrekte Multi-Kulti-Utopien vernebelt. Europa brauche nicht mehr Zuwanderung, sondern Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensiven, um die noch immer hohe Arbeitslosigkeit zu senken, schloß der freiheitliche Europaparlamentarier.

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