FP-Herzog: FPÖ Wien befürwortet Blocksanierungen

Künftig muss bei der Planung mehr auf Bedürfnisse der jüngeren und älteren Generation geachtet werden

Wien,12-09-2007 (fpd) - Aus freiheitlicher Sicht sei die forcierte Blocksanierung grundsätzlich positiv zu bewerten. Sie diene der Erhaltung und Wiederherstellung alter Bausubstanz und sei daher ein notwendiger Beitrag zur Stadtgestaltung. Dies umso mehr, als sie in den besonders sanierungsbedürftigen Vierteln jenseits des Gürtels stattfindet. Alle Rathausparteien haben bisher Blocksanierungen unterstützt. Wichtig wird jedoch in Zukunft sein, eine finanzielle Ausgewogenheit zwischen Sanierung und Neubau zu finden, der notwendig wird, um den kommenden Wohnungsbedarf abdecken zu können. Schließlich werde in Wien um das Jahr 2030 mit 2 Millionen Einwohnern gerechnet, so heute der Wohnbausprecher der Wiener FPÖ, Stadtrat Johann Herzog.

Blocksanierungen seien ein ideales Terrain, um freiheitliche Vorstellungen eines zukunftsgerichteten Wohnbaus zu verwirklichen. Gerade im sanierten Altbau sollte eine intelligente Wohnraumplanung für zukünftige Mieter möglich sein. Das betreffe besonders neu gestaltete Wohnungen für die jüngere Generation, wo kleine Wohneinheiten für Kleinfamilien, Alleinerzieher und Singlehaushalte besonders bevorzugt werden. Auf eine Rückkehr zur Wohnküche sollte gerade für diesen Personenkreis geachtet werden, schlägt Herzog vor.

Für die ältere Generation müsse das Ziel sein, ihr Verbleiben in der vertrauten Wohnumgebung sicherzustellen. Daher sei eine zentrale Forderung der FPÖ im sanierten Altbau die Einrichtung von Wohngemeinschaften für Senioren zu forcieren. Gerade Altbauten böten sich an, eine Verbindung von Einzelzimmern, inklusive Nassräumen und zentralen Wohnräumen in solchen Wohneinheiten zu integrieren, so Herzog weiter.

Bei den Blocksanierungen wäre eine eigene Förderschiene für seniorengerechtes Wohnen ein wichtiger Anstoß für die einzelnen Hauseigentümer. Seniorengerechtes Wohnen sei jedenfalls mehr als Lifteinbau und Barrierefreiheit. Es umfasse eine Vielzahl von Einrichtungen, von Türbreiten bis zur Küchen- und Nassraumgestaltung, die das Wohnen für die ältere Generation in vertrauter Umgebung erst lebenswert machen, so Herzog abschließend. (Schluss) hn

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