Kranzl: Neue Energietechnologien im Ökostromgesetz fördern

Novelle des Ökostromgesetzes: Klare Weichenstellungen Richtung Klimaschutz

Wien (OTS) - (Wien) - Anlässlich der heute beginnenden österreichischen Photovoltaik-Tagung sprach sich Staatssekretärin Christa Kranzl für den beschleunigten Ausbau der Photovoltaik- und anderer Ökostromanlagen aus. Im Zuge der anstehenden Novelle zum Ökostromgesetz müsse es zu einer klaren Weichenstellung in Richtung Klimaschutz kommen, betont Kranzl. Als besonderes Anliegen nannte Staatssekretärin Kranzl auch die Stärkung des innovations- und technologiepolitischen Lenkungseffektes des Ökostromgesetzes. Es muss sowohl der quantitative als auch der qualitative Ausbau der Öko-Stromanlagen sichergestellt werden. Im Bereich der Photovoltaik müsse der Heimmarkt durch attraktive Tarife und Förderzeiträume stark belebt werden. Es gelte aber auch, innovative PV-Technologien, wie etwa die PV-Gebäudeintegration, entsprechend zu berücksichtigen.

Dies sollte laut Kranzl unter anderem durch die Einführung eines Innovationsbonus im Ökostromgesetz erreicht werden. Die jeweils ersten Ökostrom-Anlagen (Pilotanlagen), die sich durch eine innovative Verbesserung auszeichnen, sollen durch einen Zuschlag zum Einspeisetarif (= Innovationsbonus) besonders gefördert werden. Als Beispiel nennt Kranzl PV-Anlagen, die sich durch einen besonders hohen Wirkungsgrad, niedrige energetische Amortisationszeit oder besonders innovative Integration in die Gebäudehülle (PV-Gebäudeintegration) auszeichnen.

Der beschleunigte Ausbau der Ökostrom-Anlagen ist vor allem in Hinblick auf den Klimawandel ein Gebot der Stunde. Kranzl betont aber auch die technologie- und standortpolitische Bedeutung eines attraktiven Heimmarktes für Ökoenergien für die österreichische Wirtschaft. Durch eine durchdachte Gestaltung des Ökostromgesetzes könnten sowohl soziale wie ökologische Effekte, auch für private Haushalte, optimiert werden.

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