VP-Lerch: ÖVP Penzing rüttelt durch Sondersitzung Wr. Stadtregierung wach

30 Monate nach dem ersten Antrag gibt es endlich konkrete Zusagen von Laska

Wien (OTS) - Mehr als 10 Jahre drängte die ÖVP Penzing darauf im Bezirk endlich Bürgerserviceeinrichtungen zu etablieren. Als möglicher Standort wurde immer wieder die ehemalige Remise Breitensee vorgeschlagen. Am Dienstag fand eine durch die ÖVP durchgesetzte Sondersitzung der Bezirksvertretung zu diesem Thema statt.

Dornröschenschlaf beendet?

"Seit 30 Monaten ist der Stadt Wien bekannt, dass seitens des Bezirkes die Errichtung öffentlicher Einrichtungen am Areal der ehemaligen Remise Breitensee gewünscht werden, bis gestern gab es aber keinerlei Zusagen vom Büro der Stadträtin Laska. `Zufällig´ kam es dann unmittelbar vor der einberufenen Sondersitzung zu einem Gespräch zwischen Betreibergesellschaft und Laska", wundert sich der ÖVP Bezirksvorsteher Stv. Penzings, Franz E. Lerch. "Es werden ca. 1200 qm für öffentliche Nutzung zur Verfügung stehen.
Die Wr. Gebietskrankenkasse wird 600qm benötigen. Es bleiben also 600qm für andere Nutzungen."
Das von der ÖVP geforderte Bürgerservicezentrum und die Verlegung des Standortes der Bezirksvertretung nach Breitensee wurden in der Sitzung von SPÖ, FPÖ und Grünen wieder einmal abgelehnt. Beschlossen wurden hingegen die ÖVP-Anträge zur Errichtung einer Volkshochschule, einer Musikschule und Volksgaragenparkplätze in einem Geschoß der Tiefgarage. Das Projekt Ärztezentrum wurde einem Ausschuss zugewiesen und somit auf die lange Bank geschoben.

Leider kein Bürgerservice-Zentrum in Breitensee

"SPÖ, FPÖ und Grüne ignorieren den Wunsch der Bevölkerung nach Verlegung der Bezirksvertetung an diesen verkehrsgünstigen Ort und sprechen sich auch völlig unverständlich gegen ein Bürgerservice-Zentrum aus", so Lerch.
Die ÖVP Penzing kommentiert das Ergebnis der gestrigen Sondersitzung mit einem lachenden und einem weinenden Auge: "Es geht endlich was weiter. Es ist schon ein Erfolg, dass die SPÖ nun konkrete Zusagen gemacht hat. Leider haben die Verantwortlichen aber nicht ihr Ohr bei den Bürgern, denn sonst hätten sie deren Wünsche erkannt und auch dementsprechend gehandelt. Die Jahrhundertchance auf diesem Standort ein Bürgerservice-Zentrum zu errichten wurde leider vertan", schließt Franz E. Lerch.

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