Plattform "Rauchfrei(heit)!": Balance zwischen Schutz und Freiheit

Persönliche Freiheit ist keine Spielwiese für politische Machtproben!

Wien (OTS) - Wir haben immer klar gemacht, dass wir auf die
Vernunft der Konsumenten sowie der Lokalbetreiber setzen und nicht auf gesetzliche Regelungen für das Rauchen in der Gastronomie. Daran hat sich nichts geändert. Wir räumen jedoch ein, dass der vorliegende Gesetzesentwurf eine Balance zwischen dem Schutz der Nichtraucher und der Freiheit des einzelnen herzustellen versucht. Das muss man auch würdigen", kommentierte der Sprecher der Plattform "Rauchfrei(heit)!", der Wiener Rechtsanwalt Manfred Ainedter, die derzeit in Begutachtung befindliche Novelle zum Tabakgesetz.

"Es bestätigt uns auch in der festen Überzeugung, dass Österreich nicht in allem der EU blind folgen muss, sondern seine eigene Meinung vertreten und umsetzen soll", betonte Ainedter weiters. Die Plattform "Rauchfrei(heit)!" wurde im Frühjahr 2007 gegründet, zu ihren Mitgliedern zählen u.a. Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, der Karikaturist Manfred Deix, der Schauspieler Heinz Marecek, Brau Union Generaldirektor Markus Liebl sowie zahlreiche prominente Gastronomen.

Es gehe, so der Sprecher der Plattform weiters, keinesfalls um eine Verharmlosung der unbestritten schädlichen Wirkungen des Rauchens, sehr wohl aber darum, "der Diskriminierung und sozialen Ächtung von Raucherinnen und Rauchern entschieden entgegenzutreten". Heute sind es die Raucher, wer ist der nächste? Die Diskussion der letzten Monate habe gezeigt, mit welchen persönlichen negativen Emotionen und unbewiesenen Behauptungen gegen die Raucher kampagnisiert werde. "Wir sind stets den Weg des Dialoges, der Fakten und der Vernunft gegangen und haben in unzähligen Gesprächen und Veranstaltungen betont, dass nur eine konsensuale Lösung langfristig Betreibern und Konsumenten nützen wird", hielt Ainedter fest.

Mit dem vorliegenden Gesetzesentwurf habe man einen Schritt in die richtige Richtung unternommen, es bleibe jedoch abzuwarten, "wie man die Umsetzung sowohl im öffentlichen Raum als auch in der Gastronomie kontrollieren und exekutieren wolle und ob es dem freien Markt zuträglich ist, wenn die Gastwirte in Zukunft die ideologischen Erfüllungsgehilfen politisch verordneter Erziehungsmaßnahmen sein sollen, steht auf einem anderen Blatt", hielt Ainedter abschließend fest.

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