FSG-Jugend: BerufsschülerInnen dürfen nicht Stiefkind der Bildungspolitik sein

Wirtschaftskammer wird eingeladen mit uns die Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahlen zu fordern

Wien (FSG-Jugend) - "Die heftigen Bildungsdiskussionen lassen
leider einen enorm wichtigen Bereich vollkommen außer acht - die Berufsschulen. Es ist erfreulich, wenn in diversen Bildungsbereichen die KlassenschülerInnenhöchstzahlen gesenkt werden, aber leider sind die Berufsschulen derzeit davon ausgenommen", so Christoph Peschek, Wiener Landesjugendvorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG).++++

"Wir fordern die Bundesregierung auf, rasch Initiativen zu setzen und finanzielle Mittel den Ländern bereitzustellen damit die KlassenschülerInnenhöchstzahlen gesenkt werden können. Die Wiener Landesregierung soll noch 2007 auch in den Berufsschulen die KlassenschülerInnenhöchstzahlen auf 25 SchülerInnen senken. Unsere Berufsschulen dürfen nicht das Stiefkind der Bildungspolitik sein", fordert Peschek.

"Es ist pädagogisch unbestritten, dass kleinere Klassen den Unterricht erleichtern und den Lernertrag optimal sichern. Kleinere SchülerInnenzahlen in den Klassen können für die tägliche Arbeit der LehrerInnen viele Vorteile bringen. Ein Eingehen auf die Bedürfnisse der SchülerInnen sowie intensivere Betreuung Einzelner ist besser möglich. Der tägliche Ablauf kann harmonischer gestaltet werden. Daher ist es von großer Bedeutung, diesen bildungspolitischen Meilenstein raschest in den Berufsschulen umzusetzen.", erläutert Peschek.

"Die qualitativ hochwertige Ausbildung ist ein wesentliches Fundament für die Zukunftsperspektiven der Menschen und des Wirtschaftsstandortes, daher laden wir die Wiener Wirtschaftskammer ein, gemeinsam mit der Wiener Gewerkschaftsjugend für die Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahl einzutreten", so Peschek abschließend.

FSG, 12. September 2007 Nr. 44

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