FP-Blind: Spazier- und Radweg im Wienflussbett eine Gefahr für die Bevölkerung

Schleunigst Maßnahmen zum Schutze der Spaziergänger setzen

Wien, 10.09.2007 (fpd) - Das millionenteure Bauwerk
"Wienflussbett" muss dringend repariert und von Gefahren befreit werden. Der von der Bevölkerung sehr geschätzte und gerne benutzte Spazier- und Radweg entlang des Wienflusses im Wienflussbett ist derzeit nämlich nur unter größter Gefahr benutzbar, so heute der Penzinger Gemeinderat LAbg. Kurth-Bodo Blind vor dem Hintergrund der derzeitigen wetterbedingten Flussströmungen.

Der jüngste Rechnungshofbericht bestätigt, dass die MA45 bei seinerzeitigen Planungen keine Ahnung vom Strömungsverhalten des Wienflusses hatte und daher sind über 800.000,- Euro an Planungskosten unverwertbar, so Blind, der weiter meint, dass es sich bedauerlicherweise auch mit den Sicherungsmaßnahmen so verhält. So wurden etwa Hinweistafeln zu den Fluchtwegen so schlecht montiert, dass diese beim Hochwasser vom vergangenen Wochenende einfach weggespült wurden. Kanaldeckel wurden durch die gewaltigen Wassermassen aufgesprengt und entwickelten sich zu metertiefen Fallgruben - behoben wurden diese Schäden freilich noch nicht.

Die weitestgehend als Trockenmauer ausgeführte Uferböschung ist mittlerweile ausgespült und es ist nur noch eine Frage der Zeit wann auch dieses sündteure Bauwerk seine Standfestigkeit verlieren wird. Bei derartig hohen Kosten dürfen solche Fehler einfach nicht passieren. Die Wiener FPÖ fordert, dass nun schleunigst geeignete Maßnahmen gesetzt werden um die Schäden dieses millionenteuren Bauwerkes zu beheben, so Blind abschließend. (Schluss) paw

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