Bures: Fristenregelung ist seit über 30 Jahren geltendes Recht und steht nicht zur Diskussion

Wien (OTS) - Frauenministerin Doris Bures erklärt anlässlich der heutigen Aussagen von Papst Benedikt XVI. zum Thema Fristenregelung:
"Jede Frau, die sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet, wird in Österreich auch in Zukunft das Recht auf die beste medizinische Betreuung haben." Bures fordert, dass das Selbstbestimmungsrecht der Frauen respektiert wird.

"Es ist mir ein großes Anliegen, dass es mit breiter Aufklärung und einem hürdenlosen Zugang zu Verhütungsmitteln erst gar nicht zu ungewollten Schwangerschaften kommt. Wenn sich Frauen aber für eine Schwangerschaftsunterbrechung entscheiden, werden sie diese auch in Zukunft im Rahmen der gesetzlichen Fristenregelung durchführen können - ohne Stigmatisierung und Strafandrohung".

"Die Zeiten, wo sich Frauen in großer Angst und mit oft schweren gesundheitlichen Folgen Geschäftemachern ausliefern mussten, gehören der Vergangenheit an", sagte Bures abschließend.

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