Lehrstellendiskussion - SP-Ekkamp: Statt sich mit Fakten seriös zu beschäftigen, klopft Wiener FPÖ nur abgestandene Sprüche

Wien (SPW-K) - "Die Ausbildung von Lehrlingen ist grundsätzlich Aufgabe der Wirtschaft und damit von Unternehmen. Der Bund, in dessen Aufgabenbereich die Arbeitsmarktpolitik grundsätzlich fällt, die Bundesländer und die Kommunen können dabei Hilfestellung leisten. Wien tut dies jedenfalls in umfangreichem Ausmaß. Die Kritik und die Schuldzuweisungen von FP-Klubobmann Schock an die Stadt im Zusammenhang mit dem Lehrstellenmangel sind daher unsinnig", stellte Freitag der Vorsitzende-Stellvertreter des Wirtschafts- und Finanzausschusses des Wiener Gemeinderates, Franz Ekkamp, in einer Antwort im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Behauptungen des FP-Mandatars fest.

Ekkamp erinnerte daran, dass sowohl der Magistrat als auch die Unternehmen der Stadt in jüngerer Zeit die Zahl der Lehrplätze in ihren Bereichen um insgesamt 20 Prozent (!) auf über 1.200 erhöht hätten. Ekkamp: "2004 hat Wien zudem eine Lehrausbildungsoffensive initiiert. Dafür wurden seither über 32 Millionen Euro investiert. Unternehmen wird bei der Auswahl der Lehrlinge geholfen, für die Ausbildung der Lehrlingsausbilder gibt es finanzielle Unterstützung, auch beraten zwölf Lehrstellenakquisiteure Firmen in organisatorischen und rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit der Lehrlingsausbildung. Nicht zuletzt unterstützt die Stadt all jene jungen Menschen, die keine Lehrstelle in einem Unternehmen finden, indem sie durch ihren finanziellen Beitrag in Lehrgängen und Stiftungen Ausbildungen ermöglicht. Dadurch wird es auch heuer möglich sein, einem großen Teil der noch eine Lehrstelle suchenden jungen Menschen eine Berufsausbildung zu vermitteln. Statt längst abgestandene, Barolo-Sprüche zu klopfen, wäre FP-Klubobmann Schock gut beraten, sich endlich ernsthaft mit Fakten zu beschäftigen", schloss Ekkamp". (Schluss)

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