VP-Cortolezis-Schlager ad Kopietz: Die SPÖ Wien hat was am Herzen

Nicht selbst loben sondern endlich handeln!

Wien (OTS) - Den heutigen ungerechtfertigten Lobgesang des Donauinselprofessors Harry Kopietz auf die Wiener Bildungspolitik, nimmt die Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager, zum Anlass der SPÖ einiges ans Herz zu legen.

Wien setzt nach wie vor Schulgesetze nicht um

"Es ist erfreulich, dass die SPÖ Wien Bildungsangelegenheiten nun zu ihrer Herzenssache erklärt, noch erfreulicher wäre aber die Tatsache, wenn jahrelang verabsäumte Maßnahmen schon umgesetzt wären, damit die Kinder dieser Stadt Bildung in einer Form und Umgebung erfahren könnten wie sie längst Standard sein sollte", so Cortolezis-Schlager. "Hätte die SPÖ nicht ständig Bundesministerin Elisabeth Gehrer boykottiert und wäre ihren in der Verfassung vorgesehenen Aufgaben nachgekommen, so müssten heute nicht viele Wiener Schülerinnen und Schüler fürchten, dass ihnen buchstäblich die Decke auf den Kopf fällt", fährt Cortolezis-Schlager fort.
"Leider ist Harry Kopietz nicht als stilles Mäuschen bei den Sitzungen der Wiener Landesregierung mit dabei, denn sonst wüsste er, dass die Wiener ÖVP in zumindest jeder zweiten Sitzung den Landeshauptmann und die Wiener Landesregierung darauf aufmerksam macht, dass in Wien Schulgesetze nach wie vor nicht umgesetzt werden", so die VP-Stadträtin.

Mogelpackungen sind keine Lösung

Sie erinnert an die Säumigkeit der Stadt das Nachmittagsbetreuungsangebot betreffend, wo die Wünsche der Eltern bis heute in ungesetzlicher Weise nicht erhoben werden, oder an die Form der Begabungsförderung, die derzeit diesen Titel noch nicht verdient.
"Jahrelang schaut man zu wie Schulgebäude sukzessive verfallen, wie Brandschutzmaßnahmen nur am Papier existieren und wie unsere Kinder unter Bedingungen lernen müssen, die dieser Stadt nicht würdig sind. Nun wurde eine Mogelpackung namens Schulsanierungspaket vorgelegt, das leider nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist", und weiter:
"Selbst Schüler der dritten Klasse Volksschule können ausrechnen, dass 60 (Millionen) x 10 (Jahre) gleich 600 (Millionen) ist. Es wird also kein Cent mehr in die Schulen gesteckt als bisher!"
Kopietz erfülle - wie leider auch so manche Schüler - offenbar nicht die Ziele des Lehrplanes, denn sonst könnte er Rechnen und sinnerfassend Lesen.

"Anstelle sich in poetischen Lobgesängen über die Wiener Schulpolitik zu ergehen, wäre den Kindern in Wien mehr gedient wenn die zuständigen Politiker rasch wirkliche Verbesserungsmaßnahmen setzen würden", schließt die VP-Wien Bildungssprecherin.

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