Erfolgreiche Vermarktung des Standorts Centrope geht weiter

WWFF und ecoplus unterstützen grenzüberschreitende Kooperation

Wien (OTS) - Seit dem Jahr 2002 bemühen sich die Wirtschafts- und Betriebsansiedlungsagenturen der Centrope-Region um die Positionierung der Wirtschaftsregion Centrope als internationalen Top-Standort und als attraktives Ziel für ausländische Direktinvestitionen. Die Bündelung der Kompetenzen von vier Ländern in einer Region hat seither dazu beigetragen, die wirtschaftlich dynamische Wachstumsregion mit der Achse Wien-Bratislava im Mittelpunkt international sichtbar und attraktiv zu machen. Damit soll die gesamte Region in der wirtschaftlichen Entwicklung nachhaltig gestärkt und noch wettbewerbsfähiger gemacht werden. Im Rahmen des Ende Juli abgeschlossenen Projekts "Foreign Direct Investment in Centrope (FDI)" wurden zahlreiche Vermarktungsaktivitäten durchgeführt, die nachhaltig zu mehr ausländischen Direktinvestitionen und Betriebsansiedlungen in der Region führen sollen. Neben den Partnern der Vienna Region - Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF), ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur, Wirtschaftsservice Burgenland AG (WiBAG) und Austrian Business Agency (ABA)- sind auch Partner aus Tschechien (Südmähren, Südböhmen), der Slowakei (Region Bratislava und Region Trnava) sowie Ungarn (Györ-Moson-Sopron und Vas) an der Entwicklung des gemeinsamen Standorts Centrope beteiligt.****

"Benachbarte Teilregionen aus vier Ländern, die zwar miteinander konkurrieren, sich aber bewusst zu einem Wirtschaftsraum zusammenschließen, das war neu und diese Herausforderung galt es zu bewältigen", sagen Mag. Monika Unterholzner und Mag. Petra Patzelt als Geschäftsführerinnen der Vienna Region GmbH. Bei Auslandspräsentationen und internationalen Investorenseminaren wurde der Standort Centrope Unternehmen und potenziellen Investoren als Brücke zwischen Ost und West sowie als wirtschaftliches Zugpferd im Zentrum Europas vorgestellt.

Erste Ansiedlungen in der Centrope-Region

Bereits 2004 konnten aufgrund der durchgeführten Marketingaktivitäten (z.B. internationale Investorenseminare, Direct Mailings, Telemarketing) die ersten Betriebsansiedlungen internationaler Unternehmen in der Region Centrope abgeschlossen werden. Insbesondere die Zielmärkte Japan, USA, Italien, Taiwan und Großbritannien wurden in den letzten Jahren intensiv bearbeitet. Jüngstes Beispiel ist die Ansiedlung eines japanischen Elektronik-Unternehmens, das im Frühjahr 2007 in Wien sein Europa-Büro eröffnete. Weitere Anfragen werden derzeit bearbeitet. Besonders bei Standortpräsentationen in Asien, etwa in Japan oder Taiwan, war das Interesse groß. Diesen Trend belegt auch eine Umfrage unter Senior ManagerInnen japanischer Top-Unternehmen, die dem Wirtschaftsstandort Österreich 2006 ein hervorragendes Zeugnis ausstellen. "Ergebnisse dieser aktuellen Studie zeigen, dass es notwendig ist, diesen Trend durch Standortvermarktungs-Aktivitäten zu unterstützen und dass besonders für Investitionen in die Centrope-Region der asiatische Markt von hoher Bedeutung ist. Deshalb ist es notwendig, aktive Schritte bei der Vermarktung zu setzen, um das Interesse japanischer Unternehmen am Wirtschaftsstandort Centrope zu steigern bzw. den EntscheidungsträgerInnen kompakte Informationen über die Region zu bieten", erklärt Dr. René Siegl, GF der Austrian Business Agency (ABA) den Erfolg der Investorenseminare. Die Veranstaltungen in Taiwan und Japan wurden von 120 bis 200 UnternehmerInnen, Investoren, MultiplikatorInnen und JournalistInnen besucht und mit großem Interesse verfolgt. Die Unternehmen stammten großteils aus jenen Bereichen, die als wirtschaftliche Stärkefelder der Centrope-Region gelten: Informations- und Kommunikationstechnologien, Life Sciences, Automotive, dem Dienstleistungssektor, Umwelttechnik und erneuerbare Energien.

Lokale Wirtschaft profitiert von ausländischen Direktinvestitionen

Aus den Centrope-Aktivitäten ergaben sich neben den Betriebsansiedlungen noch weitere Initiativen, so etwa ein Netzwerktreffen von japanischen Universitätsprofessoren mit dem FDI-Team in Wien, bei dem es zum Erfahrungsaustausch zum Thema grenzüberschreitende Kooperationsmöglichkeiten gekommen ist. Anfang Jänner 2007 trafen VertreterInnen des japanischen Elektronikkonzerns Sanyo mit RepräsentantInnen der TU Wien und des FDI-Teams ebenfalls bezüglich Kooperationsmöglichkeiten und Technologietransfer zusammen. Begleitet wurde die Centrope-Offensive in Japan von zahlreichen Berichten führender japanischer Medien über die mitteleuropäische Region.

Von ausländischen Direktinvestitionen profitiert auch die lokale klein- und mittelständische Wirtschaft. Faktoren wie hoch qualifizierte Arbeitskräfte (250.000 Studierende auf 25 Universitäten), das wirtschaftliche Potenzial als Tor in die mittel-und osteuropäischen Wachstumsmärkte und nicht zuletzt die hohe Lebensqualität spielen für Investoren eine wichtige Rolle. Das Projekt `FDI in Centrope´ wurde von den Ländern Wien, Niederösterreich und Burgenland sowie der EU finanziert.

Weißbuch Centrope als Basis für zukünftige Vermarktungsstrategie

Die Erarbeitung eines gemeinsamen Standortvermarktungskonzepts und einer Entwicklungsstrategie stellt einen weiteren Schwerpunkt der Kooperation dar. Gemeinsam mit dem internationalen Beratungsunternehmen Arthesia wurde die "Centrope Themenwelt" als Leitfaden entwickelt. Zusätzlich zu den "harten" Standortfaktoren der Region soll eine mit ausgewählten Themen besetzte "Story" Assoziationen über Lebensqualität, wirtschaftliche Dynamik und kulturelle Vielfalt der Region wecken. Die unter dem Überbegriff "Europe´s Courtyard" gebildeten Leitthemen ermöglichen es, einer Vielzahl von Projekten aus den verschiedensten Bereichen eine gemeinsame Richtung einzuschlagen und sich unter einer "Story" zu vereinen.

Durch die weitere Kooperation innerhalb der Centrope-Region und gemeinsame Initiativen soll das Angebot für internationale Investoren erweitert werden und die wirtschaftliche Entwicklung zum Vorteil aller Partner-Regionen ausgebaut werden.

o Webtipp: www.centrope.com/ www.wwff.gv.at/ www.ecoplus.at/

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