EU-Weinverordnung führt zur Schwächung des heimischen Qualitätsweines!

Fischer: "Wir benötigen Rahmenbedingungen, mit denen die Qualität der Produkte hervorgehoben werden kann!"

Wien (OTS/RFW) - Die zu Beginn des Sommers andiskutierte "EU-Weinverordnung" bereitet nicht nur den österreichischen Winzern Kopfzerbrechen: "Auch für die heimischen Gastronomen ist diese Regelung nicht nachvollziehbar, denn diese Verordnung führt zu einer Schwächung des Qualitätsweines. Künftig können nämlich Tafelweine mit Etiketten auf den Markt kommen, die keinen Unterschied zu den heimischen Qualitätsweinen erkennen lassen, und das würde sicherlich auch in der Gastronomie einige Probleme mit sich bringen", ist Komm.Rat Walter Fischer, Landesobmann des RFW NÖ überzeugt.

Nicht nur, dass durch diese neue EU-Verordnung die Qualitätsmerkmale aufgeweicht werden, wird auch die 200-jährige Geschichte der Weinkultur in Frage gestellt: "Das Beibehalten des strengen Kriteriums mit dem Herkunftsgebiet, sowie Rahmenbedingungen bei denen die Winzer die Qualität ihrer Produkte hervorheben können, wären sinnvollere Überlegungen, welche sich EU-Landwirtschaftskommissarin Fischer Boel einmal durch den Kopf gehen lassen sollte, vielleicht bei einem guten Glaserl österreichischem Wein", so Fischer abschließend. (gg)

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