Innovations-Räume: Wiener net.culture.lab öffnet offiziell seine Pforten

Wien (OTS) - net.culture.labs bieten räumliche und technische Infrastruktur für die Umsetzung von IT-Projekten - zudem Beratung und finanzielle Hilfe für die Weiterentwicklung von Ideen - der inhaltliche Fokus liegt unter anderem auf Second & First Life (Hardware meets Software), Kollaborativem Arbeiten und P2P

Auf Initiative von Telekom Austria TA AG sind in den letzen Monaten in Wien und Dornbirn die Inkubatoren net.culture.labs gegründet worden, die Räume im Wiener Museumsquartier werden heute offiziell eröffnet. Dort und im Betolini Haus in Dornbirn können junge EntwicklerInnen aus der offenen Programmiererszene und dem Bereich der digitalen Kultur ihre Projekte und Ideen in einer innovativen Atmosphäre Richtung Prototyp weiterentwickeln. Neben der technisch hervorragenden Arbeitsmöglichkeit stehen auch BeraterInnen und (begrenzte) finanzielle Mittel bereit.

"Mit den net.culture.labs verbessern wir die Rahmenbedingungen für Kreativschaffende und ermöglichen somit Innovationen, die im ersten Schritt vom etablierten Telekommunikationsmarkt losgelöst sind. Bei den net.culture.labs steht die Kreativität im Vordergrund und nicht die Marktreife der Produkte ", so Ing. Mag. Rudolf Fischer, Generaldirektor Telekom Austria TA AG.

KuratorInnen helfen aktiv bei der Umsetzung von Ideen

"Es braucht eigentlich nicht viel, damit Innovationen aus dem Boden sprießen können: einen beheizten Raum, Steckdosen, Netzverbindungen und viel Platz auf einem Server. Das ist die Idee hinter net.culture.labs", so Roland Alton-Scheidl, stellvertretender Vorsitzender creativ wirtschaft austria und Kurator von net.culture.labs am Standort Dornbirn.

Die Hilfe geht jedoch über die Bereitstellung einer Infrastruktur hinaus: Roland Alton-Scheidl, Gerin Trautenberger und Andrea Mayr-Stalder bilden das KuratorInnen-Team der net.culture.labs. Ihre Aufgabe ist nicht nur die Auswahl der geförderten Projekte - in Folge greifen sie zudem auch aktiv in die Projektgestaltung ein und vermitteln wichtige Kontakte. Neben den Kuratoren gibt es als Unterstützung sogenannte Facilitatoren, die technische Hilfestellung für die Verwirklichung der Projekte geben und ein Coaching für die businessrelevante Aufbereitung von Projektideen anbieten. Die Zielsetzungen sind dabei individuell - ein ausgearbeiteter Businessplan etwa oder ein Seed Financing-Konzept, ein Prototyp oder eine Projektpräsentation.

Im Fokus: Die Umsetzung der Projekte

"Die net.culture.labs verfolgen einen völlig neuen Ansatz: Wir vergeben keine pauschalen Subventionen, sondern versuchen zielgerichtet Projekte mit einem bestimmten Fokus weiter zu entwickeln", so Rudolf Fischer. Inhaltlich besteht besonderes Interesse an den Themen Second & First Life (Hardware meets Software), Kollaboratives Arbeiten und P2P. Gesucht werden zudem Projekte, die einen starken Frauenaspekt und/oder eine -beteiligung haben oder sich an ungewöhnliche Zielgruppen richten.

Nach einem Projektauftrag werden die finanziellen Mittel innerhalb von drei Etappen (erreichte Meilensteine) ausgeschüttet. Der Beleg-und Berichtsaufwand wird dabei klein gehalten. Am Ende steht eine Präsentation. Dabei bleiben alle Ideen, Codes und Produkte voll in der Verfügungshoheit (GNU = General Public Licence) der EntwicklerInnen. Bei Interesse besteht die Möglichkeit, Ideen über die Projektdauer der net.culture.labs hinaus mit dem Partner Telekom Austria weiter zu verfolgen.

Weitere Informationen unter http://lab.netculture.at

Adresse Dornbirn
Open Lab Night in der Skybar
Do ab 20 Uhr
Marktstraße 4-6, A-6850 Dornbirn
Telefon +43 5080 20,
Mobil +43 699 114 03 480 _Eric Poscher

Adresse Wien
net culture lab
Museumsquartier, quartier21
(im Hof neben Stiege 7)
Mobil +43 699 152 48 156 _Eva Trischak

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