Grüne Donaustadt/Floridsdorf: Verkehrsmisere führt zu Schulbaustop jenseits der Donau

Klubobfrauen Hauk und Dietl protestieren gegen gravierende Benachteiligungen

Wien (OTS) - Das Bildungsministerium gab unlängst öffentlich bekannt "dass weitere Schulen im 21. und 22. Bezirk nicht geplant seien, da die Schüler schneller in ein Gymnasium der Innenstadt kommen würden, als zu einer Schule im Bezirk" .

Als unfassbar bezeichnen das heute,Freitag die beiden Grünen Klubobfrauen Susi Dietl (Floridsdorf) und Eva Hauk (Donaustadt). Letztere betont dazu: "Das Ministerium hat die schlechte Verkehrssituation in Floridsdorf und der Donaustadt völlig richtig erkannt. So deutlich hat das noch kein hoher Beamter ausgesprochen, und dafür sind wir ihm dankbar. Etwas zynisch finden wir aber die Schlussfolgerung, die daraus gezogen wird. Als zuständige Stelle in Sachen Bildung hätten wir uns mit Recht eine vehementere Forderung nach Verbesserung des öffentlichen Verkehrs im Sinne der SchülerInnen erwarten dürfen. Aufgrund der Verkehrsmisere aber auf weitere notwendige Schulen zu verzichten, ist völlig paradox."

Die Grünen verweisen zudem auf die Tatsache, dass durch eine verfehlte Raumordnungspolitik der Großteil der Schülerinnen und Schüler jenseits der Donau entweder gar keine, oder eine unzumutbare Verbindung zur U-Bahn hat, mit der die Jugendlichen dem Ministerium zufolge in die Innenstadt kommen sollen.

"Wenn seitens der Verantwortlichen ein verbessertes Bildungsangebot in zwei der größten Bezirke Wiens ernst genommen würde, wäre die Lösung der bestehenden Verkehrsmisere - verbunden mit einem effizienten Angebot an Bildungseinrichtungen - oberstes Gebot der Stunde", betonten die beiden Klubobfrauen abschließend unisono.

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