VP-Anger-Koch: Einnahmen aus Glücksspiel müssen Präventionsprogrammen für Jugendliche zu Gute kommen

Stadt Wien lukriert Einnahmen von 40 Millionen durch Glücksspielautomaten

Wien (OTS) - Das ORF Magazin `Wie bitte?´ berichtet am kommenden Montag darüber, wie leicht es für Jugendliche ist, in Spielsalons an Automaten ihr Geld zu verspielen. In vielen Bezirken Wiens ist zudem in letzter Zeit ein sprunghaftes Anwachsen solcher Glücksspieleinrichtungen zu beobachten - und die Bezirke stehen dem machtlos gegenüber.

"Glücksspiel am Automaten ist Jugendlichen unter 18 Jahren gesetzlich untersagt, trotzdem wissen wir alle, dass es für Teenager überhaupt kein Problem darstellt, unbehelligt in diese `Spielzimmer´ zu kommen", so LAbg. Ines Anger-Koch, VP-Wien Familiensprecherin im Wiener Gemeinderat. Hier fehlen ihrer Meinung nach ganz eindeutig die Kontrollen.
Darüber hinaus fordert Anger-Koch die Stadt Wien auf, viel mehr Geld in Präventionsmaßnahmen und -programme für Jugendliche zu stecken.

"Die Verschuldung der Jugend nimmt bedrohliche Ausmaße an, das Glücksspiel trägt auch sein Schärflein dazu bei. Überdies haben wir es hier mit einem massiven Suchtpotenzial zu tun. Die Glücksspielautomaten bescheren der Stadt Wien jährliche Einnahmen von rund 40 Millionen Euro, da kann man doch erwarten, dass ein Teil dieser Summe dazu verwendet wird, um das Netz an Beratungseinrichtungen für Jugendliche zu verstärken", so die Forderung der Abgeordneten.

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