Europäischer Bürgschaftsbankenverband diskutiert EU-Beihilferegeln für Bürgschaften

Wien (OTS) - Die Europäische Kommission hat vor kurzem einen neuen Entwurf zur Bewertung von staatlichen Beihilfen in Form von Bürgschaften vorgelegt, mit dem die Förderung von Unternehmen durch Haftungsübernahmen geregelt werden soll. Der Europäische Verband der Bürgschaftsbanken AECM hat diese Woche eine Arbeitsgruppe eingerichtet, in der eine gemeinsame Stellungnahme von 32 europäischen Bürgschaftsbanken zum Entwurf erarbeitet werden soll. Ziel der AECM ist es, die Regeln auf EU-Ebene so zu gestalten, dass eine optimale Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen durch Haftungsübernahmen ermöglicht wird.

"Der von der Kommission erstellte Entwurf für die Neuregelung der Beihilfen in Form von Bürgschaften ist aus unserer Sicht noch zu wenig praxisnahm und sollte insbesondere auf die Situation von Unternehmensgründungen und KMU noch mehr eingehen.", meint Kurt Leutgeb, Vertreter der austria wirtschaftsservice, der österreichischen Finanzierungs- und Förderbank, und Mitglied des Boards of Directors der AECM. Wichtig sei es, die künftigen Bestimmungen mit den wirtschaftspolitischen Zielen der EU und der Mitgliedsstaaten in Übereinstimmung zu bringen und Regelungen zu finden, die die Abwicklung von Fördermaßnahmen nicht komplizieren sondern vereinfachen. Die AECM-Arbeitsgruppe werde konkrete Vorschläge erarbeiten und mit diesen an die Kommission heran treten, so Leutgeb.

Die AECM vertritt als Zusammenschluss europäischer Bürgschaftsorganisationen 32 Gesellschaften und Verbände in 17 Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums. Ziel der AECM ist die Stärkung und Weiterentwicklung der Rolle von Bürgschaften als Mittel zur Förderung von KMU. Österreich ist in der AECM durch die austria wirtschaftsservice vertreten und wurde für die Periode von 2007 bis 2009 in das Board of Directors der Organisation gewählt.

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