Staatssekretärin Marek begrüßt neue Lehrlinge im BMWA

Schulisch ausgerichteter Ausbildungsweg mit Matura und duale Berufsausbildung in Form der Lehre sollen gleichwertig angesehen werden

Wien (BMWA-OTS) - Die für Lehrlinge zuständige Staatssekretärin Christine Marek empfing heute alle im Bereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) tätigen Lehrlinge und begrüßte gleichzeitig alle für heuer neu aufgenommenen Lehrlinge. Insgesamt befinden sich im Bereich des BMWA 33 Lehrlinge in Ausbildung, davon 20 Mädchen und 13 Burschen. Zwölf davon wurden heuer neu aufgenommen. Sehr erfreut zeigte sich die Staatssekretärin, dass sich unter den Mädchen auch eine Tischlerin, drei Tapeziererinnen sowie drei Vermessungstechnikerinnen befinden. "Es ist toll, wenn sich Mädchen in für sie untypischen Bereichen engagieren", so Marek. Schließlich habe die Berufswahl direkte Auswirkung auf Karriere- und Einkommensmöglichkeiten. Ausgebildet werden im BMWA vier Lehrberufe:
Verwaltungsassistent/in, Vermessungstechniker/in, Tapezierer/in sowie Tischler/in.

"Die Lehre ist eine chancenreiche Ausbildung und muss auch wieder als solche gesehen werden", so Marek bei ihrer Begrüßung. Ihr Ziel sei es dabei, dass der schulisch ausgerichtete Ausbildungsweg mit Matura und die duale Berufsausbildung in Form der Lehre in der Gesellschaft gleichwertig angesehen werden. Das Signal "nur mit einer Matura sei man ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft" bewertet Marek kritisch. Sehr wohl solle die Möglichkeit nach einer höheren Ausbildung nach oben immer offen sein, allerdings dürfe man nicht auf "Lehre mit Matura" als Standard-Ausbildung setzen. Lehrlinge ohne Matura würden damit unter Druck geraten und als "Lehrlinge zweiter Klasse" abgestempelt.

Darüber hinaus funktioniere das System der Berufsreifeprüfung sehr gut. Bereits seit zehn Jahren könne in Österreich die Matura neben dem traditionellen Weg über eine höhere Schule auch über eine Berufsreifeprüfung nach der Lehrabschlussprüfung erlangt werden. Die Idee der Möglichkeit, künftig die Lehre gleichzeitig und kostenlos mit Matura abzuschließen, bewertet Marek als positiv. Die Chance, dass damit noch mehr Jugendliche die Lehre als Ausbildungsform wählen, sei damit jedenfalls gegeben. Allerdings seien dazu noch zahlreiche Fragen bezüglich Finanzierung und Organisation offen. Keinesfalls dürfe am Ende die Lehre ohne Matura als Lehre zweiter Klasse gesehen werden, so Marek abschließend.

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