FP-Mühlwerth: Ein klares "Nein" zur Gesamtschule durch die Hintertür!

Wien (fpd) - Der Gesetzesvorschlag von Unterrichtsministerin
Schmidt ist voll und ganz abzulehnen. Verschämt nennt sie jetzt das Kind Gesamtschule nicht einmal mehr beim Namen sondern greift auf den alten Begriff Mittelschule zurück, empört sich heute Bundesrätin Monika Mühlwerth.
Die SPÖ, die sich sonst so gerne basischdemokratisch gibt, will überfallsartig eine neue Schule einführen, obwohl die Mehrheit der Eltern nichts von der Gesamtschule hält. Offensichtlich glaubt Schmidt, wenn man die Gesamtschule den Eltern "aufs Auge drückt", werden sie sich schon daran gewöhnen. Das ist aber völlig falsch gedacht, denn die Eltern werden in die Privatschulen ausweichen, die sich jetzt schon freuen dürfen, so Mühlwerth weiter.
Damit wird die öffentliche Schule mutwillig kaputt gemacht, ohne Not und ohne Zwang. Die SPÖ täte besser daran, die bestehenden Probleme wie Gewalt, Undiszipliniertheit, Leistungsunwilligkeit und sprachliche Defizite in Angriff zu nehmen und zu lösen, statt die Schule in einer Arte und Weise umzumodeln, deren Erfolg höchst ungewiss ist, so Mühlwerth abschließend. (Schluss) hn

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