LH Pröll: OMV investiert 120 Millionen Euro im Marchfeld

Investitionen schaffen und sichern Arbeitsplätze

St. Pölten (NLK) - Die OMV investiert 120 Millionen Euro im Marchfeld, und zwar in die Modernisierung des Ölfeldes in Matzen und in die Erdgasfelder in Ebenthal. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll erwartet sich von diesen Investitionen vor allem weitere regional-und wirtschaftspolitische Impulse für das Marchfeld. "Die OMV beschäftigt im Raum Gänserndorf 750 Mitarbeiter, die damit ebenso abgesichert werden wie weitere 750 Arbeitsplätze von Zulieferern", zeigte sich Pröll heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit OMV-Generaldirektor Dr. Wolfgang Ruttenstorfer überzeugt.

Ziel es auch, so Pröll weiter, die Region Marchfeld noch besser an die Zentren und den Flughafen Wien-Schwechat anzubinden. Dazu brauche es vor allem den Ring um Wien und die Marchfeld Schnellstraße; ebenso den Marchegger Ast mit Anbindung an die östlichen Nachbarn. Pröll:
"Der Flughafen Wien-Schwechat soll künftig vom Marchfeld aus in einer Viertel Stunde erreichbar sein. Derzeit braucht man dafür eine Stunde."

Die OMV beschäftigt derzeit rund 3.200 Mitarbeiter, allein in Niederösterreich sind es 1.700. Darüber hinaus ist die OMV, wie Pröll betonte, ein wichtiger Partner bei der Umsetzung von landesweiten Alternativenergieprojekten. Dazu gehören die Bioethanolanlage Pischelsdorf ebenso wie die geplante Umsetzung von Erdgas-Tankstellen in jedem Bezirk Niederösterreichs.

Laut Ruttenstorfer befindet sich in Matzen das größte zusammenhängende Ölfeld Kontinentaleuropas. Ohne das 1949 in Matzen erschlossene Ölfeld gäbe es mit Sicherheit keine OMV, ist Ruttenstorfer überzeugt. Wichtig ist es ihm, Reserven auch im eigenen Land zu haben. Neue Technologien und neue Bohrmethoden würden zudem neue Reserven erschließbar machen.

Derzeit werden in Niederösterreich täglich rund 40.000 Fass gefördert, bis 2010 soll die Zahl auf 50.000 erhöht werden. Laut Ruttensdorfer wird das Marchfeld auch in den nächsten zwei bis drei Jahrzehnten ein wesentlicher Öl- und Gaslieferant bleiben. Weltweit fördert die OMV, sie ist in 25 Ländern tätig, täglich 320.000 Fass.

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