SP-Ekkamp: Lehrlingsfreifahrt auf den Wiener Linien längst Realität

Völlig irrelevante Forderung von FP-Klubobmann Schock

Wien (SPW-K) - "Offensichtlich hat sich FPÖ-Klubobmann Schock mit dem Thema Freifahrt für Lehrlinge auf den Wiener Linien nicht beschäftigt, sonst müsste er wissen, dass es diese längst gibt", reagierte Mittwoch der Vorsitzende des Unterausschusses Stadtwerke des Wiener Gemeinderates, Franz Ekkamp, in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien auf die diesbezügliche Forderung und die damit verbundene Kritik des FP-Politikers an Vizebürgermeisterin Brauner und den Wiener Linien.

Für die Gewährung der Freifahrt in Form einer Netzkarte seien, so Ekkamp, einige Grundvoraussetzungen, wie u.a. der Bezug der Familienbeihilfe, notwendig, zudem müsse der Lehrling in Form eines gesetzlich anerkannten Lehrverhältnisses ausgebildet werden und der Wohnort, von dem er aus die Lehrstelle besuche, müsse in Österreich sein, darüber hinaus gäbe es aber keine Einschränkungen. Ekkamp: "Die Wiener Linien kassieren jedenfalls von den Lehrlingen für die Bereitstellung der Netzkarten keine Beiträge. Die Forderung von FP-Schock geht deshalb völlig ins Leere und soll offensichtlich nur die Lehrlinge und deren Eltern verunsichern. Allein das Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend, das die Freikarte aus den Mitteln des Familienlastenausgleichsfonds finanziert, hebt pro Lehrjahr einen Selbstbehalt in der Höhe von 19,60 Euro - also pro Monat 1,633 Euro - ein. Kollege Schock hat nicht nur die Lehrlingsfreifahrt verschlafen, sondern richtet seine Forderung obendrein sogar noch an die falsche Adresse und liefert damit ein weiteres aussagekräftiges Beispiel für die völlig irrelevante Politik der Wiener FPÖ", schloss Ekkamp. (Schluss)

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