Wien: Weltkongress der Öffentlichen Dienste tagt demnächst

Wien (OTS) - Zwischen 24. und 28. September wird die
Internationale Öffentlicher Dienste (IÖD) in Wien tagen. Die 1200 Teilnehmer werden dabei nicht nur die Richtlinien für die nächsten fünf Jahre beraten und beschließen, sondern auch ihr 100jähriges Jubiläum feiern. Im Jahr 1907 in Stuttgart von Gewerkschaften aus fünf Staaten, darunter auch Österreich, aus der Taufe gehoben, vertritt die IÖD - aktuell unter Leitung des Generalsekretärs Hans Engelberts - rund 20 Millionen Beschäftigte in 160 Ländern, die in rund 650 Gewerkschaften aktiv sind.

Im Rahmen eines Mediengespräches am Mittwoch erläuterte Engelberts zusammen mit dem Vorsitzenden der Gewerkschaften der Gemeindebediensteten (GdG), GR Christian Meidlinger, die wesentlichen Themengruppen, um die es Ende September in Wien gehen wird. Man wolle am Weltkongress, so Meidlinger, "Gegenfragen" zum wirtschaftsliberalen Leben und Politikverständnis stellen und die Meinung der arbeitenden Bevölkerung ernst nehmen. Es gehe nicht darum, den Staat und seine Verwaltung permanent zu verringern, sondern vielmehr darum, einen "besseren, leistungsfähigeren Staat" zu schaffen. Das Prinzip der öffentlichen Dienstleistung sei heute notwendiger denn je, betonten beide Gewerkschafter.

Engelberts erinnerte an die internationale Bedeutung öffentlicher Dienste im Sinne der Bevölkerung und der Demokratie und betonte, dass die Zusammenarbeit mit nicht-staatlichen Einrichtungen, wie etwa ATTAC, immer notwendiger werde, um auch auf dem weltweiten Parkett entsprechendes Gehör für die eigenen Anliegen zu erhalten. Die Delegierten des Weltkongresses werden im Wiener Messezentrum tagen. (Schluss) hch

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