TOIFL: Restauratoren Kulturträger und Wirtschaftsfaktor Österreichs

Gewerbe und Handwerk fördert Tatjana Sumper und Alois Rabengruber mit einem Stipendium für das Europäische Zentrum für Denkmalpflege in Thiene (Italien)

Wien (PWK632) - Denkmalpflege und Restauration hat im österreichischen Gewerbe und Handwerk einen hohen Stellenwert. "Denken Sie an unsere Kulturgüter wie Schloss Schönbrunn, Schloss Hof oder an sämtliche Kirchen Österreichs. Restaurationsarbeiten - egal ob von öffentlicher oder privater Hand in Auftrag gegeben - kurbeln die Wirtschaft an und ziehen qualifizierte Arbeitsplätze mit sich", erklärt Georg Toifl, Obmann der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich. "Restaurierte Kulturgüter und Denkmäler wirken auch anziehend auf Touristen, die wiederum wichtig für den Wirtschaftsstandort Österreich sind", so Toifl weiter.

Daher vergibt die Bundessparte Gewerbe und Handwerk auch heuer wieder 2 Stipendien für die Intensivkurse in Restaurations- und Denkmalpflege, im Europäischen Zentrum. Die Vergolderin und Staffiererin Tatjana Sumper aus Wien und der Zimmermeister Alois Rabengruber aus Geiersberg in Oberösterreich, beide selbstständige Handwerker und Restauratoren, absolvieren vom 17. September bis 14. Dezember 2007 ihre Ausbildungskurse in Thiene bei Vicenza in Norditalien.

Das Europäische Ausbildungszentrum wurde 1977 in Venedig vom Europarat, der Europäischen Gemeinschaft, dem Europäischen Parlament, der UNESCO und internationalen Verbänden und Ministerien gegründet. Jährlich werden Intensivkurse, die drei Monate dauern, sowie zweiwöchige Ausbildungskurse für Meister organisiert. Im Vordergrund steht die Denkmalpflege. Stein, Holz, Stuck, Metall und Malerei sind die fünf Elemente, um die sich alles dreht.

Die Bundessparte Gewerbe und Handwerk unterstützt seit Beginn das Europäische Zentrum für Denkmalpflege mit zwei Stipendien pro Jahr für die dreimonatigen Intensivkurse. Mittlerweile ist Österreich die viertstärkste Teilnehmernation nach Deutschland, Frankreich und Italien.

Ehemalige Stipendiaten geben der Bundessparte Gewerbe und Handwerk noch heute begeisterte Rückmeldungen. Was sie vom Europäischen Zentrum für Denkmalpflege in ihrem Bereich für die Restauration und Konvservierung von Kulturgütern an Kunst und Können nach Österreich mitnehmen, ist unersetzbar.

"Wir wünschen Frau Sumper und Herrn Rabengruber viel Erfolg beim Intensivkurs in ihren Berufsfeldern sowie vor allem eine bereichernde Zeit in Thiene und freuen uns auf die Schilderung ihrer Eindrücke nach Beendigung des Kurses", so Toifl abschließend. (RH)

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