LH Niessl zur "Neuen Mittelschule": Rechtliche Regelung schafft Sicherheit

"Das Burgenland wird durch die Modellregion eine Vorreiterrolle einnehmen"

Wien (SK) - Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl zeigt sich im Zusammenhang mit der vorgesehenen Verankerung der Modellregionen "Neue Mittelschule" im Schulorganisationsgesetz überzeugt: "Die rechtliche Regelung schafft Rechtssicherheit für alle Beteiligten, für Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen." Er verweist in diesem Zusammenhang auf die verfassungsrechtliche Expertise von Univ.Prof. Bernd-Christian Funk, wonach der Schulversuchsparagraph für die "Neue Mittelschule" nicht genügend Rechtssicherheit biete. Weiters seien auch die Kriterien für die wissenschaftliche Evaluierung für alle Modelle einheitlich, transparent und damit nachvollziehbar. Das Mitwirken der Schulpartner sei in den Kollegien des Landesschulrates sowie durch das Begutachtungsverfahren sichergestellt. ****

Mit der Modellregion "Neue Mittelschule", die ab dem kommenden Schuljahr im Süden des Landes starten wird, werde "das Burgenland eine Vorreiterrolle im Bereich der Bildung einnehmen", so der Landeshauptmann weiter. Internationale Vergleiche würden zeigen, dass die Selektion mit zehn Jahren zu früh komme. "Die Neue Mittelschule bringt mehr Chancengerechtigkeit, Begabungen werden gefördert; Spitzenleistungen brauchen eine breite Basis." Zudem sei zu erwarten, dass durch die bessere individuelle Förderung weniger Nachhilfe erforderlich sein wird. (Schluss) ah/mp

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