Hradecsni zu Mattel: Freiwillige Rückrufaktionen sind nicht genug

Grüne fordern rasche Einführung von Produktsicherheitsstandards

Wien (OTS) - Zum wiederholten Mal innerhalb kürzester Zeit kündigt die Firma Mattel eine Rückrufaktion von in China produziertem Spielzeug an, das zu hohe Bleiwerte aufweist. Mattel betont die Freiwilligkeit der Rückrufaktionen und verweist auf interne gründliche Untersuchungen von Spielzeug. "Es stellt sich die Frage, wie weit man freiwilligen Rückrufaktionen vertrauen kann. Im Fall von Mattel handelt es sich um einen weltweit bekannten Konzern, der darauf achtet, keinen schlechten Ruf zu bekommen. Aber was ist mit Produkten, die über Billigschienen verkauft werden? Wo sich die Unternehmen überhaupt nicht um den Ruf des Konzerns sorgen", fragt die KonsumentInnensprecherin der Grünen, Bettina Hradecsni.

Um unsere Kinder wirksam zu schützen und damit KonsumentInnen unbedenkliches Spielzeug kaufen können, fordert Hradecsni "die umgehende Einführung von Produktsicherheitsstandards. Um dieses Ziel zu erreichen, werde ich in der ersten Plenarsitzung des Nationalrates einen Entschließungsantrag einbringen, um die Durchsetzung eines Produktsicherheitsgesetzes zu erreichen." Auch auf europäischer Ebene wird diese Forderung von der europäischen Konsumentenschutzorganisation BEUC aktiv unterstützt.

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