VP-Reichard: Grüne Heuchelei statt Politik für Fußgängerinnen und Fußgänger!

Grüne Wieden gegen Priorität für Fußgänger bei Ampelschaltungen!

Wien (VP-Klub) - "Die Politik der Grünen scheint offenbar nicht besonders gut abgestimmt zu sein. Heute erklärt der Landespolitiker der Grünen, Maresch, in einer Zeitung, dass man bei den Grünphasenschaltungen der Ampeln erste Priorität für die Fußgänger einräumen will. Am Montag dieser Woche erklären die Grünen des Bezirks Wieden im Finanzausschuss, dass dies dezidiert nicht der Fall sein soll", wundert sich die Bezirksvorsteherin der Wieden, Susanne Reichard. Im Gegenteil: Laut den Bezirksgrünen sollen Öffis bei Ampelschaltungen Vorrang gegenüber Passanten - darunter eben auch Senioren, Kinder und behinderte Menschen - haben.

Bezirksvorstehung Wieden reicht Grünphasenverlängerungsaktion für Mobilitätspreis des VCÖ ein

Die Bezirksvorstehung Wieden hat übrigens eben ein solches Projekt der flächendeckenden Grünphasenverlängerung zu Gunsten von Fußgängern für den Mobilitätspreis des VCÖ eingereicht. Viel zu häufig ist es leider Tatsache, dass besonders Ampeln zu schnell auf Rot umschalten und das Überqueren der Fahrbahn zum Hochleistungssport wird. Es kann aber nicht sein, dass Fußgänger immer Nachrang gegenüber dem "schnelleren" Verkehr - sprich Auto, Fahrrad oder Straßenbahn -haben. "Der öffentliche Raum muss für Fußgänger wieder sicher sein. Eine senioren- und fußgängergerechte Verkehrspolitik ist daher gefordert - denn schließlich sind wir alle Fußgänger! Wir haben daher eine flächendeckende Überprüfung aller Ampelschaltungen im Bezirk eingeleitet, die die Schwachstellen aufspüren soll", so die VP-Bezirksvorsteherin.

Zick-Zack-Kurs der Grünen auf dem Rücken der Fußgänger

"Nicht nur, dass die grüne Aktion auf Landesebene wieder einmal zu spät kommt, sollte Herr Maresch zunächst einmal Überzeugungsarbeit innerhalb seiner eigenen Partei leisten. Nach der nunmehr offenkundigen Sympathie der Grünen auch für die Rowdys unter der Fahrradfahrern zu Lasten der Fußgänger, scheinen die Fußgänger auch gegenüber den schnelleren Verkehrsteilnehmern keinen Stein mehr im Brett zu haben. Aber vielleicht beginnt bei den Grünen ein Umdenkprozess", schloss Reichard.

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